Über Kollegen, Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl die über 55 Millionen gegen das Corona-Virus geimpften Deutschen sich keinen Tests mehr unterziehen müssen, steigt die „Inzidenz“ der positiv auf Corona getesteten Personen wieder drastisch an. Sehr zur Freude der Impfpropagandisten in diesem Lande, die nicht müde werden, von einer „Pandemie der Ungeimpften“ zu sprechen. Selbst einige meiner Kollegen, fast ausschließlich an Universitäten tätige Professoren, stimmen mantramäßig in diesen Choral der einseitigen Betrachter ein. Leider verbietet mir die ärztliche Berufsordnung an dieser Stelle deutlichere Worte zu finden. Selbige Berufsordnung schreibt übrigens auch vor, wie man sich als Arzt in der Öffentlichkeit zu äußern hat – von Panikmache, Verängstigung der Patienten und Beschimpfung von Menschen, die gewissen medizinischen Maßnahmen ablehnend gegenüberstehen, ist dort jedoch keine Rede Im Gegenteil. Im Ärztlichen Gelöbnis heißt es ausdrücklich:

„Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.“

Nun, das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht und trifft auch auf die Impfproblematik zu. Dahingehend sehe ich bei einigen Kollegen ein deutliches Informatonsdefizit.

Doch zurück zu den Zahlen und Fakten. Trotz millionenschwerer staatlicher Unterstützung kann das RKI momentan keine genaue Aussage zur Impfquote in diesem Lande machen. Von „Unklarheiten“ ist die Rede und es darf davon ausgegangen werden, dass es hierzulande weit mehr Covid-Geimpfte gibt, als von offizieller Seite angegeben.

Was wissen wir zum Impfen gegen Covid-19 bisher?

  1. Geimpfte können trotz vollständiger Impfung schwer an Corona erkranken und sterben. Die jüngsten Fälle, wie der des ehemaligen US-Außenministers Powell, zeigen an, das selbst bei Prominenten, die sicher eine vollumfängliche medizinische Betreuung erfahren, Todesfälle an Corona trotz Impfung auftreten. Besonders augenfällig ist die steigende Zahl der Corona-Fälle trotz Impfung in den Seniorenheimen.
  2. Die Impfung hat nicht die Erwartungen im Hinblick auf Infektionsschutz erfüllt, was auch das RKI zugibt.
  3. Die Nebenwirkungsliste wird stetig länger, besonders sind Schäden im Gerinnungs- und Gefäßsystem sowie am Herzen zu beobachten. Bis 31.8.21 wurden dem Paul-Ehrlich-Institut annähernd 160.000 Meldungen zu unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfung gemacht. (https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-08-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6)
  4. Eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Menschen aller Altersgruppen ist im Zusammenhang mit der Impfung gestorben. Die meisten offiziellen Zahlen sind nicht belastbar, weil eine zuverlässige Bestimmung der Todesursache meist nur nach erfolgter Obduktion möglich ist. Einige Quellen sprechen mit Bezug auf das Paul-Ehrlich-Institut von 1028 Todesfällen zum 30. Juni 2021. Hochgerechnet dürften zum Jahresende über 2.000 Menschen aufgrund der Corona-Impfung verstorben sein. (https://www.berliner-zeitung.de/news/paul-ehrlich-institut-1028-todesfaelle-nach-corona-impfung-in-deutschland-li.172421) In den Jahren von 2000 bis 2020 wurden vom Paul-Ehrlich-Institut insgesamt lediglich 206 Todesfälle infolge Impfung registriert (durchschnittlich 9,8 pro Jahr) – somit haben wir im Jahr 2021 eine Steigerung um 870%!
  5. Es gibt bisher in Deutschland über 80.000 Impfdurchbrüche, d.h. Geimpfte werden trotz Impfung krank. In den medizinischen Datenbanken ist keine andere moderne Impfung verzeichnet, die auch nur annähernd diesen Wert erreicht.
  6. Über 6.000 Geimpfte wurden bisher auf Intensivstationen behandelt.
  7. Führende Pathologen haben zum Teil erhebliche Organveränderungen bei geimpften Personen nachgewiesen. (https://www.bitchute.com/video/yx2YT7vprjFA/)
  8. In den Impfstoffen sind Graphenoxid und andere Verunreinigungen enthalten, deren Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus nicht eindeutig geklärt ist. (https://www.bitchute.com/video/l8FzcfXkdto8/)
  9. Sämtliche Impfhersteller sind von der Haftung für ihre Produkte befreit.
  10. Alle Impfstoffe wurden binnen weniger Monate entwickelt und haben aufgrund fehlender Daten nur eine Notzulassung erhalten. Es ist allgemein anerkannt, dass es einen Zeitraum von 10 oder mehr Jahren braucht, um zuverlässige Aussagen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Impfungen machen zu können.

An dieser Stelle nochmal: Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht. Dabei muss jedoch vorher eine objektive und vollumfängliche Aufklärung erfolgen (siehe die 10 Punkte oben).

Noch ein Wort zur Wirkung der Impfung auf die „Pandemie“. Trotz einer Impfquote von 65-70% haben wir aktuell über 18.000 Neuinfektionen (besser gesagt positive Tests) binnen 24 Stunden (RKI), wobei Geimpfte in der Regel nicht getestet werden. Vor einem Jahr waren es gerade einmal 7.595. Was auf den ersten Blick tatsächlich wie eine „Pandemie der Ungeimpften“ aussieht. erscheint beim näheren Betrachten gänzlich anders. Zur Zeit sind ca. 1.500 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt (darunter auch Geimpfte), vor einem Jahr waren es 940. Prozentual liegen also heute 8,3% der Infizierten auf einer Intensivstation, vor einem Jahr waren es 12,3% aller „Corona-Fälle“. Dies spricht dafür, dass die „Infektionen“ noch milder verlaufen, wie ohnehin schon seit Beginn der „Pandemie“ (Überlebensrate bei SARS-CoV-2 99,998% siehe https://www.merkur.de/welt/who-corona-studie-tote-uebersterblichkeit-infektion-pandemie-zr-90073439.html).

Und noch ein Aspekt darf keinesfalls außer Acht gelassen werden: Wir haben Herbst – eine Jahreszeit wo es jedes Jahr zu einem deutlichen Anstieg bei Infektionen aller Art kommt. Dazu braucht man keine umständlichen Statistiken bemühen – das wussten bereits unsere Vorfahren.

Daseinsvorsorge made in Gera

In der Fast-Kulturhauptstadt und „Smart-City“-Anwärterin Gera ist es momentan nicht möglich, in der Stadtverwaltung solch elementare Dinge wie die Beantragung eines Führerscheins durchführen zu lassen. „Personell bedingt“ ist die Führerscheinstelle der Stadt geschlossen. Böse Zungen behaupten ja, dass alle freien Mitarbeiter der Stadt entweder im Kulturamt benötigt werden, um die Anmalaktion der dortigen Leiterin für das Comma vorzubereiten oder sie befinden sich im Smart-City-Fieber, damit recht bald in der Stadt eine solarbeleuchtete Parkbank verfügbar ist. Man stelle sich jedoch einfach mal vor, das Krankenhaus oder die Feuerwehr würde „personell bedingt“ einfach schließen. Nun hinkt dieser Vergleich sicher etwas, jedoch ist auch die Arbeit einer Führerscheinstelle Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge (die Verantwortungsträger dürfen den Begriff gern bei wikipedia.de nachschlagen). Zudem darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass es selbst zu „normalen“ Öffnungszeiten (Schließzeit 17Uhr) für viele werktätige Bürger nahezu unmöglich ist, dort ihr Anliegen vorzubringen. Warum gibt es keine Öffnungszeiten bis 20Uhr? Ach ja – wie war das mit der „Verwaltungsreform“, die uns versprochen wurde?

Und noch ein anderer wichtiger Aspekt sollte Erwähnung finden. Bei Wind und Wetter dürfen die Besucher der Zulassungs-/Führerscheinstelle, egal ob jung oder alt, im Freien warten. Ohne Sitzmöglichkeiten, ohne Überdachung! Ich wurde selbst Zeuge, wie nicht einmal einer Mutter mit Kleinkind auf dem Arm die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich drinnen zu setzen, gleichzeitig sah ich eine ältere Frau sichtlich erschöpft an der Hauswand lehnen. Es gibt keine ausgeschilderten Behindertenparkplätze, geschweige denn eine kleine Spielecke für begleitende Kinder. Dabei hätte ein ausrangiertes Bushäuschen genügt, um die Situation vor der Führerscheinstelle zu verbessern.

Das ist Gera im Jahre 2021!

Selbstverständlich wird auch hier die „Pandemie“ als Schutzbehauptung angeführt – geht es ja um Infektionsschutz. Selbst die Bürger, die geimpft oder genesen sind, reihen sich dennoch brav in die Reihe der Freiluftwartenden ein. So haben sie bei Temperaturen im einstelligen Bereich zumindest eine gute Chance, sich eine Erkältung oder gar Grippe zuzuziehen. Dagegen hilft auch die Coronaspritze nicht.

In nahezu allen Lebensbereichen werden die Bürger reglementiert und bei Verfehlungen Sanktionen verhängt. Die Stadt Gera schert sich angesichts der beschriebenen Zustände jedoch nicht um das Bürgerwohl. Mein Ruf ins Rathaus ist: Schämt Euch!

Lärmwarnung! Metropol-Kino Gera

Mit der Reihe „Lärmwarnung!“ erscheinen hier in unregelmäßigen Abständen Berichte über Orte mit hoher Lärmbelastung. Die Lärmmessungen wurden vor Ort von mir selbst mit einem professionellen Messgerät durchgeführt. Ich möchte damit einen Beitrag zur Lärmreduktion in der Öffentlichkeit, besonders im Freizeitbereich, leisten. Dabei geht es mir speziell um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit einer Hörbehinderung.

Das beliebte Metropol-Kino in Gera, ein Unternehmen der Arena Filmtheater BetriebsGmbH München, ist ein beschaulicher Ort. In mehreren, zumeist kleinen Kinosälen wird ein recht breit gefächertes Programm angeeboten, welches sich nicht nur auf Mainstream-Filme beschränkt. Ein kleines Kino-Café rundet das Angebot ab. Vorbildlich ist aktuell die Vorreiterrolle der Kinobetreiber im Hinblick auf die strikte Durchsetzung der 2G-Regel zum Infektionsschutz. Gleiche Vorbildwirkung wünschte ich mir auch bezüglich des Lärmschutzes. Nachdem ich bereits einige Male dort subjektives Unbehagen aufgrund hoher Lautstärke während der Filmvorführung verspürt hatte, führte ich letzte Woche während des Films „Schachnovelle“ Lärmmessungen durch. Der Film ist wahrlich nicht mit lauten Szenen, wie Schießereien, Explosionen oder Massengeschrei, ausgefüllt, dennoch zeigte das Lärmmessgerät mehrfach Spitzenschalldruckpegel von über 100 dB(A) an, wobei der Maximalwert 122 dB(A) betrug. An dieser Stelle ist anzumerken, dass eine derartige Lärmintensität selbst bei kurzzeitiger Einwirkung zu Hörschäden führen kann. Die gilt besonders für hörsensible Personen; auch Menschen, die ein Hörgerät tragen, sind akut gefährdet. Ob die hohen Lärmpegel durch technische Probleme verursacht werden und ob das Kino regelmäßig Messungen gemäß des Immisionsschutzgesetzes durchführen lässt, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Jedoch erachte ich es als notwendig, diese Problematik zu klären und ggf. Nachbesserungen vorzunehmen. Bis dahin empfehle ich den Besuchern des Metropols: Gehörschutz nicht vergessen!

Es ist (fast) vollbracht

Auch wenn es der deutsche Michel nicht wahrhaben will, in den 16 Jahren Merkel-Herrschaft hat sich in der Bundesrepublik ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel vollzogen. Die Auswüchse der Corona-Krise sind dabei nur das Sahnehäubchen auf der seit Jahren andauernden Zerstörung dieses Landes, führten sie doch dazu, letzte demokratische Normen abzuschaffen und die Grund- und Menschenrechte großteilig aufzuheben. Manche werden sich noch an die Szenerie nach der Bundestagswahl 2017 erinnern, als bei der Wahlfeier der Unionen Frau Merkel ihrem Parteifreund und damaligem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit angewiderter Mine die Deutschlandfahne entriss, sie achtlos beiseite warf und dem kleinen Hermann einen vernichtenden Blick zuwarf. Vielleicht aus Strafe entsorgte sie ihn zwei Jahre später aus ihrem Kabinett.

Treffender könnte man das Verhältnis der Ex-FDJ-Agitatorin Merkel zu unserem Land wohl kaum bildhaft darstellen. Glaubten wir früher, Altkanzler Kohl hätte das Land in den Stillstand manövriert, so waren seine Taten angesichts derer von Merkel eher harmloserer Natur. Unter tätiger Mithilfe oder zumindest Duldung ihrer Partei hat die Kanzlerin Deutschland sukzessive in einen postsozialistischen Staat verwandelt. Wobei die von ihr praktizierte Subtilität ihresgleichen sucht: Aussitzen von Problemen, strenges Aussortieren und Kaltstellen von Kritikern, Übernahme linksprogrammatischer Anschauungen und Forderungen und nicht zuletzt geschicktes Umschiffen selbst der drängendsten Fragen zur Perspektive Deutschlands haben hierzulande zu einer Art gesellschaftlicher Lähmung aber auch zu einer tiefen Spaltung innerhalb der Bevölkerung geführt. Unkontrollierte Immigration von Fremden und staatlich angeordnete „Meinungsgleichschaltung“ taten ihr Übriges.

Dennoch muss ich in gewisser Weise meinen Hut vor ihr ziehen. Eine Frau mit eher unterdurchschnittlichem Redetalent, ziemlich langweiliger Ausstrahlung und mit einer zumindest fragwürdigen politischen Vergangenheit in der DDR, hat es vermocht, den vormals testosterongeschwängerten Pateivorstand der Christdemokraten aufzumischen und gleichzeitig die bayerischen Bierzeltpolitiker der CSU im Zaum zu halten. Sie umgab sich mit schwachen und bisweilen bemitleidenswert-drolligen Gestalten vom Schlage eines Herrn Pofalla, Herrn Kauder oder gar eines Peter Altmeier. Zuletzt fungierte ein Herr Braun als ihr Kanzleramtsminister und gerierte sich als getreuer Adlat und wandelnde Sprechblase seiner Chefin.

Dabei ist die auch von ihr initiierte faktische Aufhebung der Grundrechte im Rahmen der „Corona-Pandemie“ nur als logische Konsequenz auf dem Weg in den neuen Totalitarismus zu sehen. Wobei selbst Honecker und Stasi fast als Waisenknaben erscheinen angesichts der Verhältnisse in der „demokratisch-freiheitlichen Grundordnung“ der Bundesrepublik. Zumindest gab es weiland zwischen 1949 und 1989 in der DDR keine staatlich verordnete Impforgie mit ungeprüftem und „dreckigem“ Impfstoff oder ein rigides Zwangssystem für das öffentliche Leben. Es gab keine gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen aus pseudomedizinisch-politischen Gründen und auch keine Kindesfolter, wie sie von den Regierenden der Neuzeit durch Maskenzwang, Testpflicht und Distanzunterricht praktiziert wird. Glaubte man in der DDR, die staatliche Propagandamaschine laufe auf Höchsttouren, so sieht man sich im „besten Deutschland, das es je gab “ (F.W. Steinmeier) einer Indoktrination ausgesetzt, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. Zu den drängendsten Problemen wie Kinderarmut oder steigende Lebenshaltungskosten war jedoch von Frau Merkel und ihren Speichelleckern in 16 Jahren nichts zu hören.

Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Weit über eine halbe Million Unionsmitglieder sahen tatenlos zu, wie eine relativ kleine Clique linksgewendeter Parteigranden binnen weniger Jahre den Konservatismus in diesem Land nicht nur beseitigt haben, sondern ihn mittlerweile auf das Schärfste bekämpfen. In einer Art Kadavergehorsam trotteten die Gefolgsleute der Kanzlerin direkt auf den Abgrund zu. Beredter Ausdruck für das nahende Ende christlich-demokratischer Herrlichkeit sind die jüngsten Wahlergebnisse. Wir wissen heute noch nicht, was einen Herrn Laschet zum Kanzleramt befähigt – macht er doch bei den meisten öffentlichen Auftritten eher eine bemitleidenswerte Figur, bar jedes Plans zur Zukunftsgestaltung. Aber auch er ist Teil des Plans zur Beseitigung bürgerlicher Weltanschauung.

In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen hat sich eine Art Staatsterrorismus breit gemacht: Restriktionen, Verbote, Sanktionen, die mit einer „demokratischen“ Grundordnung nicht vereinbar sind. Der brave Deutsche, insbesondere der aus dem Westen, ist zu satt und zu bequem, sich dagegen aufzulehnen. Er denkt, dass sein Wohlverhalten durch die Staatsoberen belohnt wird – sei es Impfung, Maske oder der imaginäre „Kampf gegen rechts“. Vergleichbar mit einem Kleinkind, das eine Süßigkeit bekommt, wenn es nach Mamas Anordnung aufs Töpfchen geht. Hinzukommt seine völlige Unerfahrenheit im Hinblick auf autokratische Systeme. Als aufmerksamer Beobachter kann man sich bei der Betrachtung unserer westlichen Brüder und Schwestern nicht des Eindrucks erwehren, sie genössen mit masochistischem Trieb die Zwänge, die der Staat ihnen auferlegt als eine Art abenteuerliches Erlebnis, was ihnen für eine kurze Zeit wohlig-gruselige Schauer über den Rücken treibt. Dass dieses „Erlebnis“ von unkalkulierbarer Dauer sein wird, ist ihnen nicht bewusst.

Genosse Holter – Testpflicht und Sippenhaft

Der ehemalige SED-Parteisekretär und jetzige Bildungsminister in Thüringen Helmut Holter (Linkspartei) möchte mit seiner Forderung für eine Bußgeldpflicht für die Eltern, deren Kinder einen Corona-Test in der Schule verweigern, nach eigenem Bekunden dazu beitragen, „keine Infektionen in die Schule hineinzutragen“. Also: Eltern haften für ihre Kinder. Nun das ist rein rechtlich gesehen schon ausgesprochen bedenklich, zudem riecht dieses Ansinnen sehr streng nach Sippenhaft. Was die juristischen Fragen anbetrifft – diese hat Herr Holter in seinem pathologischen Eifer sicher völlig ausgeblendet. Die Sippenhaft jedoch kennt er noch aus DDR-Zeit, als z.B. Verwandte und Angehörige von Ausreisewilligen oder politischen Dissidenten von Mielkes Schergen aber auch manchem Parteisekretär drangsaliert wurden. Nun greift Herr Holter wieder auf diese alte, aber anscheinend von ihm liebgewonnene Praktik totalitärer Systeme zurück.

Außerdem helfen solche kernigen Forderungen, vom eigenen Vollversagen in der „Pandemie“ abzulenken. Denken wir nur daran, dass es fast ein Jahr gedauert hat, bis den Schulen elektronische Endgeräte zum „Homeschooling“ zur Verfügung gestell wurden. persistierender Lehrermangel, fehlende Unterrichtsmittel und Sanierungsstau bei den Schulgebäuden – die Liste der Beweise Holterscher Unfähigkeit ist lang.

Übrigens entbehrt sein Ausspruch „keine Infektionen in die Schule reintragen“ zu wollen, nicht einer gewissen Komik. Schlielich werden die Tests ja IN der Schule durchgeführt – also ist die Infektion schon drin. Aber leider fehlt ihm und allen unseren Hobbyvirologen in Berlin und Erfurt die Fähigkeit zum verständigen Denken, zu fanatisch verteidigen sie ihre kruden, unhaltbaren Ansichten.

Noch ein Wort zu den Tests. Dass sie in keiner Weise für die Diagnostik geeignet sind, eklatante Fehlergebnisse liefern und obendrein eine erhebliche Belastung für unsere Kinder darstellen, dürfte jedem Vernunftbegabten klar sein. Und sie sind und bleiben eine Körperverletzung, gemeinsam mit der Maskenpflicht Kennzeichen der staatlich verordeten Kindesfolter (Dies hat sich nicht mal Holters Ex-Genossin Margot Honecker getraut!). Darüber hinaus wird eklatant gegen die Regeln des Datenschutzes verstoßen, indem die Testungen im Klassenverband unter Aufsicht irgendeines Lehrers, manchmal sogar des Hausmeisters durchgeführt werden. Notfallausrüstung oder geschultes medizinisches Personal wird nicht vorgehalten – glücklicherweise ist noch kein Kind an Nasenbluten nach dem invasiven Test verstorben (Ja, es ist möglich, an unstillbarem Nasenbluten zu sterben!).

Aber Herr Holter hat seine Truppe von zumeist verbeamteten Lehrern auf Kurs gebracht. Viel Mühe hat es ihn nicht gekostet, schließlich galten zu allen Seiten die Lehrer als besonders systemtreu und untertänig. Wütend macht mich auch das weitgehende Schweigen der Opposition. Die CDU wird sich ärgern, nicht selbst auf die Sache mit dem Bußgeld gekommen zu sein, schwingt doch ihr Parteignosse Spahn in Berlin mindestens genauso die „Pandemiekeule“ gegen Abweichler wie seine Brüder im Geiste in Erfurt. Die AfD hat Holters Ansinnen offenbar nicht mal mitbekommen, jedenfalls war auf ihrer Seite keine Stellungnahme zu lesen (Stand 2.9.21, 12Uhr) . Thüringens FDP-Chef und Ex-Kurzzeit-Ministerpräsident Kämmrich hat zwar ein etwas halbherziges Statement abgegeben, ein Aufschrei gegen Holters Pläne blieb jedoch aus.

Natürlich fühlen sich Holter und Genossen bestärkt in ihrem Tun, ist doch von der Opposition auch in Zukunft keine ernsthafte Gegenwehr zu erwarten. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn die alten SED-Pläne aus den achtziger Jahren zur Internierung von Systemkritikern wieder herausgeholt und umgesetzt werden. Vielleicht genügt dann schon ein unkorrekter Maskensitz, um bestraft zu werden – natürlich gemeinsam mit der ganzen Sippe.

Zum „Klimawandel“

Ein interessanter, ja ketzerischer Zusammenschnitt zum Thema „Klimawandel“ – aus den „Qualitätsmedien“.

Vertrauensbruch und Systemversagen

Nun ist es sicher – trotz des vertraglich fixierten Versprechens der rot-rot-grünen Koalition, den Thüringer Landtag dieses Jahr aufzulösen, will die Minderheitsregierung Ramelow noch weitere drei Jahre im Amt bleiben. Fehlende Handlungsfähigkeit stört sie dabei wenig, kann sie sich dafür der Duldung durch die Thüringer CDU sicher sein. Diese stellt wohl den mit Abstand schwächsten unter allen Landesverbänden der Christdemokraten in Deutschland dar. Zudem war sie angesichts der Wahlposse im vergangenen Jahr, als sie die Wahl des Kurzzeitministerpräsidenten Kämmrich (FDP) durch die AfD ermöglichte, bei der großen Kanzlerin in Berlin in Ungnade gefallen. Landeschef Mohring musste seinen Hut nehmen und der „Ostbeauftragte“ Hirte wurde aus der Hauptstadt in die Provinz zwischen Weißer Elster und Werra abkommandiert, um dort gemeinsam mit Fraktionschef Voigt die ehemals Konservativen auf Kuschelkurs mit Linken, SPD und Grünen einzuschwören. Offenbar haben sie ihre Arbeit so gut gemacht, dass die programmatischen Grenzen mittlerweile fast zur Gänze aufgehoben sind. Herrn Ramelow und seinen Genossen scheint dieses „Duldungsmodell“ so gut zu gefallen, dass sie es nunmehr weitere drei Jahre beibehalten wollen. Hauptsache die AfD ist außen vor, obwohl diese bei der letzten Landtagswahl immerhin fast jede fünfte Stimme bekam.

Aber vielleicht sind es auch die aktuellen Umfragen, die die Ex-SED und ihre Adlaten von SPD und Grünen dazu bewogen haben, keine Neuwahlen durchzuführen. Während letztere leichte Zugewinne verbuchen könnten, würde die Linkspartei 4-5% Wählerstimmen und somit 4-5 Abgeordnete verlieren. Sicher ein Horrorszenario für jeden linken Hinterbänkler, gingen doch liebgewonnene Privilegien und Einkünfte verloren. Zudem wäre die einzig mehrheitsfähige Koalition nur aus Linken plus CDU möglich. Nun, soweit sind jedoch beide Parteien noch nicht. Eine gewisse Schamfrist sollte schon noch sein. Genau diese ist ja nun durch die jetzt drei Jahre später stattfindende Wahl gegeben. Dann wächst endlich zusammen, was zusammen gehört. Regieren um jeden Preis ohne Rücksicht auf Versprochenes. Denn Versprechungen von Politikern haben hierzulande bekanntlich eine sehr kurze Halbwertzeit.

Im Kanzleramt wird dann ein gewisser Herr Laschet das Zepter schwingen. Angesichts der Chefkopiererin der Grünen Baerbock (Die mit dem undurchsichtigen Lebenslauf.) ist dies zwar fast als Segen für das Land zu bezeichnen, staatsmännisches Format kann man dem rheinischen Karnevalsprinzen aber kaum bescheinigen. Zumindest beherrscht er das Lächeln, wenn auch nicht immer an passender Stelle. Bei seinem Besuch im vom aktuellen Hochwasser schwer getroffenen Gebieten fingen die Kameras einen lachenden Armin ein, der sich offenbar über die Not der Menschen recht gut amüsierte. Flankiert wurde es von einem ebenfalls lächelnden Herrn Steinmeier, zur Zeit Staatsoberhaupt, der nicht müde wird zu betonen, dass wir im „besten Deutschland aller Zeiten“ leben.

Wie zuletzt 2013 in Mitteldeutschland wurde jetzt auch in Rheinland-Pfalz, NRW und Bayern offenbar, dass ein hochtechnisiertes Land wie Deutschland nicht in der Lage ist, die Folgen von Unwetterkatastrophen schnell zu bewältigen. Zwar leisteten die Feuerwehren und Katastrophendienste vor Ort schier Übermenschliches, doch wo blieben staatlich koordinierte Hilfsmaßnahmen? Die Polizei hat immer noch genug mit der Kontrolle der Maskenpflicht und dem Unterdrücken von Protestaktionen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu tun, während die Bundeswehr alle noch fahrbare Technik für ihre Auslandseinsätze benötigt. So verwundert es keinesfalls, wenn in den Fernsehbildern des ZDF vom 19.7.21 aus dem besonders schwer betroffenen Erftstadt (NRW) nur ein einziger Bergepanzer zu sehen war, der den Einsatzkräften Hilfestellung leistete. Bei einer Katastrophe, die fast 200 Todesopfer forderte, ist dies ein Offenbarungseid für alle Verantwortlichen in Düsseldorf und Berlin.

Angesichts der seit Jahren andauernden „Klimahysterie“ ist das Lächeln der Herren Laschet und Steinmeier jedoch verständlich. Endlich hat die Natur wieder mal einen Beweis für den menschengemachten „Klimawandel“ geliefert! Die Bilder aus den Hochwassergebieten eignen sich hervorragend, um Angst zu schüren (Corona lässt grüßen!) und weitere „Klimaschutzmaßnahmen“ zulasten des Steuerzahlers auf den Weg zu bringen. Also, wozu schnell helfen? Es ist doch viel zielführender, wenn die Folgen des Hochwassers noch sehr lange über die Bildschirme flimmern können, bis auch der letzte Zweifler begriffen hat, wie wichtig Kohleausstieg, Windkraft und Ökosteuer sind. Auch die fast totgeglaubte Bewegung „Fridays for Future“ erlebt eine Renaissance, wenn auch auf eine Art, die dem vernünftigen Menschen die Zornesröte ins Gesicht treibt. Während viele Helfer mit Tatendrang daran gingen, der Verwüstungen Herr zu werden, hatten sich in Berlin vornehmlich junge „Klimaaktivisten“ wieder mal zur Demo eingefunden. In Designerklamotten und mit bunten Schildchen bewaffnet. Selbstredend kam von ihnen niemand auf die Idee, die Gummistiefel einzupacken und den Hochwasseropfern in NRW, Rheinland-Pfalz oder Bayern zu helfen. Aber angesichts der physischen Belastbarkeit unserer Jugend wären die meisten von ihnen ohnehin nach wenigen Minuten des Schaufelns oder Eimerschleppens zusammengebrochen.

Und so wird es wohl noch Monate dauern, bis die Schäden beseitigt sind. Aber dann grüßt bestimmt schon der nächste Lockdown, weil die „Inzidenzwerte“ endlich wieder nach oben getestet werden. Wie die von unseren politischen Verantwortungträgern immer gern beteuerte „unbürokratische“ Hilfe tatsächlich aussieht, hat auch ein Sterne-Koch aus München erfahren. Er sagte gestern in einer Stellungnahme: „Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden“. Wie wird es wohl den Menschen in Erftstadt, Münster oder Berchtesgaden ergehen?

Niemand hat die Absicht…

…die Maskenpflicht aufzuheben! Obwohl sich die Zahl der Corona-Kranken nicht mal mehr im Promille-Bereich bewegt, halten die Verantwortungsträger mit schon krankhaft anmutender Sturheit an Masken- und tw. auch Testpflicht fest. Sachliche Argumente, wie die bewiesene Nutzlosigkeit des Mund-Nasen-Schutzes oder die damit verbundenen krankmachenden Wirkungen, werden nach wie vor ignoriert. Dafür läuft die staatlich gewollte Panikmache und Desindormation weiter auf Hochtouren. Weil das „normale“ Virus nicht mehr glaubhaft gemacht werden kann, müssen jetzt „Varianten“ herhalten, um den Schreckenslevel der Bevölkerung hoch zu halten. Leider hat das griechische Alphabet nur eine begrenzte Anzahl von Buchstaben und man ist nunmehr schon bei „lambda“ angelangt. Aber keine Angst! Unsere „Experten“ werden sich die nächsten Jahre immer wieder neue Pseudonyme ausdenken; schließlich gibt es ja noch andere Sprachen. Ich schlage Suaheli vor: mbaya sana (dt.: ganz böse). Dass aber noch nicht einmal die Gensequenz des „normalen“ Corona-Virus gesichert ist, sollte nicht weiter stören. „Delta-Variante“ klingt einfach irgendwie bedrohlich, auch wenn mir keiner glaubhaft machen kann, worin sich dieses Virus zum Beispiel von der „Lambda-Variante“ unterscheidet.

Bedrohliche Nachrichten kommen aus dem Südwesten der Republik. Der dortige Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) forderte ein härteres „Pandemie-Regime“ und „harte Eingriffe in Bürgerfreiheiten“. Nun rechnen wir es seinem fortgeschrittenen Alter oder unter Umständen auch seiner im März stattgefundenen Corona-Impfung zugute, dass er sich in seiner Wortwahl etwas ungeschickt zeigte. Jedoch offenbarte er damit ein weiteres Kapitel der Grünen-Agenda, die auf Verbote, Restriktionen, Aufhebung der Grundrechte gegründet ist, aber gleichzeitig Pädophilie und Drogenkonsum gar nicht so schlecht findet.

Erste „Maßnahmen“ sind nach Kretschmanns Ausbruch auch bereits zu verzeichnen. Im „Ländle“ gilt auch nach den Sommerferien Maskenpflicht an den Schulen. Angeblich, um die Kinder und Jugendlichen „zu schützen“. Lieber Herr Kretschmann: Masken schützen nicht – sie schaden! Aber darum geht es Ihnen ja auch nicht. Die zukünftigen Generationen sollen auf den „Maulkorb“ eingeschworen werden, damit solche Politiker wie Sie im Namen des Großkapitals ihre perversen Machtgelüste ausleben können.

Da kann natürlich auch ein Thüringer Minister von der Linkspartei (vormals PDS, vormals SED) , dessen Name sich auf Folter reimt, nicht zurückstehen. In den aktuellen „Infektionsschutzregeln“ seines Ministeriums wird bei einer Inzidenz „unter 35 “ eine Maskenpflicht im Schulgebäude und bei der Schülerbeförderung vorgeschrieben. Damit gilt diese offenbar selbst bei einem Wert von 0. Parallel dazu drängt der Herr gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus den anderen Ländern auf eine rasche Impfung bei Kindern, ungeachtet der nicht ausgereiften und vollständig getesteten Impfstoffe.

Mittlerweile müsste es jedem Vernunftbegabten klar sein, dass es nicht mehr um irgendein Virus bzw. den Schutz davor geht. Es geht vielmehr um die Zementierung der Ausnahmezustandes und die Abschaffung der Bürgerrechte. Die seriöse Wissenschaft hat längst festgestellt, dass Lockdowns, Masken und anderer Unsinn eher kontraproduktiv sind und keinesfalls eine protektive Wirkung haben. Und in Staaten, die sich dem Unsinn verwehrt oder ihn schon lange abgeschafft haben, ist keinerlei Explosion der Infektionszahlen zu verzeichnen. Hingegen hat der bisherige Impfweltmeister und Langzeit-Lockdowner Israel mit massiv steigenden Fallzahlen zu kämpfen.

Inzwischen hat sich ein auch Gutteil der Bevölkerung hierzulande impfen lassen. Nun, ich halte es mit dem großen Friedrich von Preußen: „Es soll jeder nach seiner Fasson selig werden.“ Ich hoffe nur, dass sich auch jeder über mögliche Konsequenzen im Klaren ist und sich später nicht fragt, ob er auf falsche Versprechen der Politik hereingefallen ist. Denken wir nur an die versprochene (und immer noch nicht vollständig realisierte) Reisefreiheit, die bei vielen meiner Mitbürger als Pro-Impfung-Argument angeführt wird. Vielleicht fordert die ersehnte Mallorca-Reise von ihnen einen deutlich höheren Preis als erwartet.

Nach fast 15 Monaten „Maßnahmen“ hat sich unser Land grundlegend verändert. In den Supermärkten werden Senioren handgreiflich gegenüber denen, die nicht am allgegenwärtigen Maskenball teilnehmen wollen. Nachbarn denunzieren Nachbarn, nur weil sich deren Famile zum Feiern trifft, Kinder werden von willfährigen „Pädagogen“ gezwungen, sich mehrmals wöchentlich einen giftbenetzten Fremdkörper in die Nase zu stecken, Polizisten knüppeln Wehrlose nieder und ziehen gleichzeitig bei Clanhochzeiten die Schwänze ein, statt „Wie geht es Dir?“ fragt man „Schon geimpft?“ und selbst im Schwimmbecken wird Mund-Nasen-Schutz getragen. (https://www.bitchute.com/video/kn44HP2k6bwX/).

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Gläubigkeit der Großteil der Menschen Maske, Abstand und Impfung anbetet. Obwohl die Geschichte stets gezeigt hat, dass die jeweils Herrschenden ihre Untertanen belügen und betrügen. Aber weder die Skandale des Herrn Spahn, der Fanatismus eines Herrn Söder oder die kruden Phantasien eines Herrn Kretschmann, noch die manipulierten Intensivbettenzahlen, die dunklen Geschäfte in den Testzentren oder die offenkundigen Impfschäden können den deutschen Michel überzeugen, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann.

Die Corona-Gewinner

Trotz selbst für Corona-Fanatiker kaum noch wahrnehmbarer „Inzidenzzahlen“ weigert sich die Politik stur, die widersinnigsten Corona-Maßnahmen, wie Maskenzwang, Testpflicht und Abstandsregelung, endgültig und vollumfänglich aufzuheben. Spätestens jetzt offenbart sich der wahre Charakter der P(l)landemie. Nicht wissenschaftliche Erkenntnisse (z.B. über den nicht vorhandenen Nutzen der Lockdowns) oder gar vernünftige Argumente (Unsinnigkeit von Masken, Unzuverlässigkeit der Tests etc.) werden zur Beurteilung herangezogen, es geht einzig und allein um Machtdemonstrationen der Obrigkeit.

Erinnern wir uns: Was wurde alles versprochen? Es wird nie wieder einen Lockdown geben verkündete Herr Spahn (CDU) im Frühherbst 2020. Wenn der Impfstoff da ist, wird alles wieder gut, oder, wenn die Inzidenzwerte unter 50 sinken solle alles wieder normal werden. Die Tatsachen sehen völlig anders aus, und besonders leiden unsere Kinder darunter. An den Schulen werden sie nach wie vor in gesundheitsgefährdende FFP2-Masken gezwängt und einer beschämenden Testpflicht unterzogen, obwohl nachweislich von ihnen keine relevante Gefahr ausgeht. Aber die Verantwortlichen in den Bundes- und Landesministerien foltern lustig weiter, während sich Lehrer und Schulleiter auf deren Weisungen und Anordnungen berufen. Letzteres, die Aussage „mir wurde es angeordnet, deswegen tue ich es“, musste in der neueren Geschichte schon recht häufig als „Entschuldigung“ für begangenes Unrecht und Schlimmeres herhalten. Ich denke dabei nur an die Nürnberger Prozesse.

Im letzten halben Jahr haben viele (nicht alle!) unserer Pädagogen (darunter schließe ich auch die Hochschullehrer ein) ein recht beschauliches Leben geführt. Unterricht gab es kaum. Zuerst scheiterte es an entsprechender „Online-Technik“, später hatte man offenbar keine Lust, sich damit anzufreunden. Schließlich vertraute man zurecht auf fehlende Kontrollmechanismen und so nimmt es nicht wunder, dass in einigen Fächern, von Schule zu Schule different, in manchen Fächern kaum oder überhaupt kein „Online“-Unterricht stattfand. Die Bezüge der zumeist verbeamteten Lehrer liefen jedoch ungekürzt weiter. Und anstatt sich um Lehrplan und Schülerwohl zu kümmern, haben nicht wenige die Zeit wohl eher mit Dingen verbracht, die nicht mit ihrem Beruf zusammenhingen.

Diese sind es auch, die, kaum dass der Präsenzunterricht wieder eingeführt wurde, die Wartezimmer der Ärzte belegen, um aus mehr oder eher weniger triftigen Grtünden, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhaschen, damit der Übergang vom Nichtstun zur geregelten Arbeit nicht so schwer fällt.

An dieser Stelle aber ein Riesenkompliment an diejenigen Lehrer, Schulleiter, Hochschullehrer, die trotz widriger Umstände alles versucht haben, den Unterricht lehrplangemäß auch im Lockdown weiterzuführen!

Zu den Corona-Gewinnern zählen, wie jetzt immer mehr offenbar wird, auch Politiker, die in dubiöse Maskengeschäfte involviert waren, Testzentren, die unkontrolliert in die eigene Tasche wirtschafteten und natürlich die Krankenhäuser, die nicht müde wurden, uns zu versichern, dass es keine freien Intensivbetten mehr gibt, derweil selbige fragwürdig belegt oder einfach totgeschwiegen wurden. Gleichzeitig labten sie sich an den Millionen, die die gesetzlichen Krankenkassen für „vorgehaltene“ oder „nicht belegbare“ Betten gezahlt haben. Nun kommt es ans Tageslicht und man kann sicher sein, es ist erst die Spitze des Eisberges.

Gewonnen haben auch einige pfiffige Gastronomen und Selbständige, die gleich zu Beginn der „Pandemie“ auf der Basis ihrer „Umsatzschätzungen“ die staatlichen Coronahilfen in Größenordnungen abfassten, von denen sie unter normalen Umständen weit entfernt wären. Beredtes Beispiel für diesen Umstand ist, dass bei vielen gastronomischen Einrichtungen aktuell kein wirkliches Bemühen festzustellen ist, trotz guten Wetters und gelockerter Auflagen, die entgangenen Verluste zu egalisieren.

Der gesamte Öffentliche Dienst hatte während der ganzen Zeit keinerlei wirtschaftlichen Einbußen zu befürchten, auch wurden die Sozialhilfen und Renten pünktlich bezahlt, derweil manche Familie nicht wusste, wie sie über die Runden kommen sollte – mit Kurzarbeitergeld, Homeschooling und Quarantänebestimmungen. Besonders für unsere Senioren, die es ja nach offizieller Lesart besonders zu schützen galt, hatte sich, abgesehen vom „Maulkorbzwang“ im Supermarkt nahezu nichts geändert. Sie wussten von Anfang an, dass ihre schiere Masse von 20 Millionen jeden Regierenden davon abhalten würde, ihre Privilegien zu beschneiden. An ihrer Statt wurden die Kinder zu Hause eingepfercht, der Handel beschnitten und die Kultur gegen die Wand gefahren. Zu leiden hatten lediglich die Alten und Kranken in den Pflege- und Seniorenheimen, denen auf abscheuliche Art und Weise verboten wurde, ihre Lieben zu empfangen. Ihre noch fitten Altersgenossen gerierten sich inzwischen als „Corona-Polizei“ und meldeten pflichtschuldig Maskenverweigerer und Abstandsmuffel.

Die Soziologen grübeln seit Jahrzehnten, wie Diktaturen überhaupt möglich sind. Dabei brauchen sie sich nur das Heer der ach so pflichtbewussten Bürger anzuschauen, die, teilweise wider besseres Wissen, kadavergehorsam Anweisungen und Verordnungen Folge leisten und damit nicht nur Kinder quälen sondern auch in der Tradition deutscher Vergangenheit mit großer Selbstzufriedenheit ihre Mitmenschen denunzieren.

Und dann gibt es noch die „Experten“, natürlich nur die, die sich der Gnade der Politik erfreuen. Mein liebe Kollege Drosten, um dessen Doktorarbeit es einige Ungereimtheiten gibt und dessen Verquickung mit der Industrie Anlass zur Sorge gibt, auch Herrn Lauterbach (SPD) zähle ich dazu, der wahrlich mehr als genug Gelegenheit seitens der Medien bekam, uns an seinen Anschauungen teilhaben zu lassen. Die Anzahl dieser Experten, die als Sprachrohr der Regierenden auftraten, ist übersichtlich, da die allermeisten Wissenschaftler gar kein Gehör fanden, schon gar nicht diejenigen, deren Meinung dem Mainstream nicht genehm war.

Die größten Gewinner sitzen, wie immer, wenn es um Gesundheit geht, in den Chefetagen der Pharmakonzerne. Ihre Profite sind allein schon durch die ständig zu wiederholenden Impfungen auf alle Zeiten gesichert. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Impfungen, egal mit welchem Stoff, bisher mehr schaden als nützen und keinesfalls vor dem bösen Corona-Virus schützen. Außerdem müsste jedem einigermaßen Vernunfbegabtem klar sein, dass die angekündigte ständige Impfwiedeholung unlogisch ist. Entweder es gibt eine Immunität – oder es gibt eben keine. Aber selbst darüber kann man mir bei Biontec oder Pfizer keine Auskunft geben. Die mittlerweile paar tausend Impfopfer (Tendenz weiter steigend) werden als Kollateralschaden in Kauf genommen. Ein in der Geschichte der Medizin einmaliger Vorgang.

Zum Schluss möchte ich auch einige Polizisten zu den Gewinnern zählen, konnten sie doch endlich mal ihre Aggressionslust auch an alten Frauen, jungen Mädchen oder gar Behinderten austoben, denn nicht jeder, der Polizist wird, genügt den hohen Ansprüchen, die dieser Beruf stellt. Wer zu den Vorfällen der letzten Monate mehr wissen will, dem seien einschlägige Videos z.B. auf bitchute.com oder Erfahrungsberichte von Betroffenen empfohlen. Wohlgemerkt handelt es sich um EINIGE Polizisten. Ihr Auftreten hat jedoch mein Bild des Rechtsstaates in den Grundfesten erschüttert und rückt den angesehenen Beruf des „Schutzmannes“ in ein schlechtes Licht. Leider habe ich meine Zweifel, dass unser Grundgesetz wieder volle Gültigkeit erlangen wird, und so werden wohl die meisten Haudraufs in Uniform, wie auch das Heer der anderen Corona-Gewinner ungeschoren bleiben.

Smart-City-Schwindel & Ausfallstunden

Gestern sollte es soweit sein. Hoch motiviert und mit reichlich Argumenten ausgestattet setzte ich mich abends vor meinen Rechner, um online dem vielstimmig auf gera.de und unser.gera.de angekündigten „Innenstadtforum Gera“ im Zusammenhang mit Smart City beizuwohnen. Meckern allein bewirkt nichts, dachte ich mir, man muss sich ein eigenes Bild machen. Trotz umfangreicher Bemühungen ist es mir leider nicht gelungen, dem Forum beizuwohnen. Der Bildschirm verkündete dagegen stundenlang „Die Konferenz hat noch nicht begonnen“. Damit nicht genug – ich hatte mehrere Freunde aufgerufen, sich ebenfalls zu beteiligen. Auch von ihnen gelang es keinem, sich einzuloggen. Nun gut, wenigstens erhoffte ich mir heute, einen Tag später, eine Zusammenfassung der Geschehnisse auf der Seite unser.gera.de zu finden. Doch weit gefehlt. Unter „Aktuelles“ wird dort immer noch die Vollversammlung vom 14. April (!!!) ausgewertet. Mein Versuch, daraufhin den Projektkoordinator, also den Chef, von „Smart City“ zu erreichen, scheiterte allein an der Tatsache, dass es offenkundig gar keinen gibt. Den Oberbürgermeister wollte ich deshalb nicht belästigen; er hat sicher genug mit der Besetzung offener Stellen in der Stadtverwaltung zu tun.

Sind wir Geraer alle einem Riesenschwindel aufgesessen? Da werden acht Millionen Euro über sieben Jahre zur Verfügung gestellt und „Smart City“ Gera schafft es nicht einmal, ein einigermaßen gelungenes digitales Bürgerforum auf die Beine zu stellen. Kein Wunder, dass Gera, entgegen der Behauptungen der Protagonisten, immer noch keinen Platz im Smart-City-Ranking Deutschlands gefunden hat. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1179063/umfrage/smart-cities-in-deutschland/).

Bei der Lektüre von https://www.smart-city-dialog.de/modellprojekte/smart-city-modellprojekt-gera ist dazu noch Fremdschämen angesagt, liest man die peinlichen Plattitüden, welche dort publiziert werden. So ist zum Beispiel von „hoher Bürgerbeteiligung“ die Rede. Angesichts meiner gestrigen Erfahrungen eine glatte Lüge! Weiter ist dort zu erfahren:

„Gera wird smart. Jeder Schritt der Stadt auf dem Weg in die Zukunft soll von den Menschen gesehen, beteiligt und widergespiegelt werden. Das Motto „arbeite smart, lebe smart, sei smart“ soll Einzug halten.“

Offenbar sollten sich die Verantwortlichen erst mal mit dem Inhalt des Wortes „SMART“ befassen. Dies bedeutet schließlich „clever, gewitzt“. Davon ist Gera noch Lichtjahre entfernt.

Nach über einem Jahr mehr oder weniger Lockdown hat es die Smart City Gera immer noch nicht vermocht, an den Schulen eine suffiziente Internetanbindung zu realisieren. Aber das kennen wir ja bereits. Anstatt sich um essentielle Probleme zu kümmern, werden lieber Potemkinsche Dörfer gebaut und sinnfreie Videobotschaften veröffentlicht.

Aber nun gibt es ja wieder Präsenzunterricht. Und dieser beginnt, wie der letzte aufgehört hat – mit Ausfallstunden (Gymnasium in Gera, Klasse 9, heute die ersten zwei Stunden). Als Vater kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich in den Schulen eine gewisse Beliebigkeit im Hinblick auf den zu bearbeitenden Lehrplan breitgemacht hat. Wie sonst ist es zu erklären, dass es keinerlei Anstrengungen gibt, den bisher versäumten Lehrstoff aufholen zu wollen? Klar, wenn Maskentragen und Testpflicht in der Schule höchste Priorität haben, kommt der Schulstoff natürlich zu kurz. Und außerdem wird Bildung eh überbewertet. Es genügt, wenn die Kinder elementare Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen haben, gerade genug, um bei der Fast-Food-Kette minderwertiges Essen zu bestellen, das Smartphone zu bedienen und bei Netflix irgendwelchen Schwachsinn anzusehen.

Warum wurden die leerstehenden städtischen Einrichtungen während des Lockdowns nicht für die Beschulung der Kinder genutzt (Tonhalle, KuK, Comma, Rathaussaal…)? Stattdessen fand, wenn überhaupt, nur „geteilter Unterricht“ statt – eine Woche jeweils eine Klassenhälfte. Aber auch bei dieser Frage werden wir aus dem Rathaus den typisch Geraer Satz hören: „Das geht nicht.“ Und so manchen freut´s – kann er sich doch bequem einrichten im Nichtstun.

Da werden acht (!!!) Millionen Euro u.a. für die Entwicklung eines „digitalen Bike Parks“ oder einer „solarbetriebenen Straßenbank“ ausgegeben und im Gegenzug Spielplätze abgebaut (z.B. Auenweg). Es gibt kaum Bolzplätze, während im Stadion der Freundschaft der Rasen vor sich hin fault. Das Kulturamt beschäftigt sich mit sinnfreien Projekten, will sogar das Comma anmalen, derweil die Innenstadtentwicklung rückwärts läuft, wie an den Fassaden in der Sorge, am Zschochernplatz und Leipziger Straße unschwer zu erkennen ist. Und der neue Baudezernent kümmert sich nicht mal um eine behindertengerechte Zuwegung in der Stadt.

Noch deckt die „Pandemie“ die meisten Probleme der Stadt gleich einem großen zähflüssigen Pudding zu. Gleichzeitig dient sie als Universalentschuldigung für den allgegenwärtigen Unwillen, sich den Aufgaben der Zukunft zu stellen. Aber irgendwann kommen Stadtrat und Stadtverwaltung damit nicht mehr durch. Dann ist Schluss mit der seit Jahren andauernden Augenwischerei. Und dann werden Ross und Reiter namentlich gemacht.