Wozu der Unsinn?

Mit „Smart City“ wird in Gera nach der unsäglichen Kulturhauptstadtbewerbung wieder ein Projekt eröffnet, welches in krassem Widerspruch zu den Realitäten in der Stadt steht. „Smart“ (engl. schlau, intelligent, pfiffig) soll alles werden. Das Leben, die Wirtschaft, die Verwaltung und auch die Menschen. Das ganze natürlich irgendwie digital und umweltschonend. Dabei täte die Stadt wesentlich besser daran, erst mal ihre elementarsten Probleme zu lösen, die da heißen: höchste Arbeitslosigkeit im Freistaat, desolate Verhältnisse an den Verkehrswegen und überalterte Bevölkerung, um nur einige zu nennen. Diesen Themen wird man wohl kaum mit einem nebulösen Projekt „Smart City“ beikommen. Und ob Stadtverwaltung oder Duale Hochschule es vermögen, endlich mal etwas Wirtschaftsförderndes für Gera zu tun, darf getrost bezweifelt werden. In den letzten zwei Jahrzehnten waren sie dazu jedenfalls nicht in der Lage. „Smart City“ ist wieder eine der Gera-typischen Augenwischereien, denen Folgendes gemeinsam ist – sie werden nie realisiert, kosten Geld und Ressourcen und sollen die Bürger von den wirklichen Problemen ablenken. Falls die Herrschaften in Verwaltung und Stadtrat nicht ausgelastet sind, könnten sie sich ja der akuten Probleme am Campus Rutheneum und dem gesamten Schulbauprogramm widmen. Das wäre „smart“.    

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Das Mirakel von Brandenburg

Aufatmen bei der Brandenburger SPD. Trotz herber Verluste wird es wohl wieder reichen, um die Sandbüchse zwischen Havel und Oderbruch weitere Jahre zu regieren. Dabei sah es vor zwei Wochen noch ganz anders aus. Die SPD dümpelte in den Umfragen bei zum Teil unter 20% herum – ein Horrorszenario für die Genossen im roten Potsdam. Aber auf wundersame Weise hat die Partei, die sich momentan in einer epischen Krise befindet, binnen weniger Tage den Spitzenplatz im Bundesland zurückerobern können. Über 26% Wählerzustimmung sind es zu Wahl geworden, damit fast 3% mehr als bei der favorisierten AfD. Von den SPD-Granden wurde der amtierende Ministerpräsident Herr Woidke für die Aufholjagd gelobt. Er hätte innerhalb der letzten zwei Wochen das Ruder noch herumgerissen. Der aufmerksame Beobachter fragt sich jedoch, wie ein Mann wie Herr Woidke, ausgestattet mit dem Charisma eines Melkschemels und ohne wirkliche Aussagen, es vermocht haben soll, innerhalb kürzester Zeit so viele SPD-Wähler zu mobilisieren. Oder waren gar die Umfragen vor der Wahl so unzuverlässig? Sei es wie es sei – mit größter Wahrscheinlichkeit wird auch in Brandeburg wie im benachbarten Berlin Rot-Rot-Grün regieren. Die Konsequenzen dürften jetzt schon klar sein.

„The Moonwalk was a fake!“

Dieser Satz wird dem ehemaligen US-Präsidenten George Bush sen. zugeschrieben. Tatsächlich sind fast 30% der Amerikaner der Auffassung, dass die Mondlandungen niemals stattgefunden haben und sämtliche Bildaufnahmen auf der Erde entstanden sind. Zu viele Ungereimtheiten gäbe es im Zusammenhang mit den Apollo-Missionen. Wollte man auf alle im Einzelnen eingehen, müsste ein dickes Buch verfasst werden. Mehrere, auch deutschsprachige, Autoren haben sich in den letzten Jahrzehnten der Problematik bereits gewidmet ( u.a. G. Geise, G. Wisnewski).

Anlässlich des 50. jahrestages der ersten Mondlandung durch Apollo 11 wird die Diskussion wieder befeuert. Auch unfreiwillig. So titelte die berühmte „Ostthüringer Zeitung“ am 20. Juli 2019 „Legendärer Ausflug“ und illustrierte mit folgendem Bild:

Der US-Astronaut Buzz Aldrin steht neben der amerikanischen Flagge auf dem Mond.

Ein Klassiker gefaketer Fotos! Die wie ein Fremdkörper in die Bildmitte drapierte US-Flagge wirft keinen Schatten! Der Leser darf getrost fragen, warum das in den Redaktionsstuben der Funke-Mediengruppe, zu der die OTZ gehört, niemanden aufgefallen ist. Seriöser und sorgfältiger Journalismus sieht anders aus. Wenn bei solchen weltbedeutenden Theman schon mit Bildfälschungen gearbeitet wird, wie sieht es dann erst bei anderen Artikeln aus?

Mehr Informationen und Fragen zum Thema Mondlandung bei „Keßlers KETZEREIEN“ (vgl. meine Bücher).

Eintritt frei!

In der selbsternannten Hochschulstadt ohne Studenten grassiert schon seit einigen Monaten die „Eintritt frei“ – Hysterie. Discotheken, Parties, ja selbst Kunstgalerien werben mit kostenlosem Zutritt. Und wenn es in Gera die Kombination aus freiem Eintritt, Fressen und Saufen gibt – da sind die Fettguschen natürlich dabei. Selbst aus den entferntesten Stadtvierteln machen sie sich auf, um am kollektiven Besäufnis teilzuhaben. Dass sich dabei der „freie“ Eintritt in den Getränkepreisen wiederfindet, begreifen ohnehin nur die wenigsten. Auch die „Fridays for Future“-Kids machen beim Kostenlos-Festival allerorten mit, Plastebecher und Pappteller inbegriffen. Ist doch in den Ferien eher Fun als Klimaschutz angesagt. Und wenn dann die „Eintritt frei“-Party vorüber ist, ziehen einige der Besucher eine Spur der Verwüstung durch die Stadt, wovon nicht nur die Einwohner von Untermhaus ein Lied singen können. Früher nannte man die Stadt „Fress- und Suff-Gere“. Daranhat sich bis heute nichts geändert.

Zum Glück hat Gera angesichts der Untätigkeit von Herrn Baumgardt und Co. keine Chance, Kulturhauptstadt zu werden. Sonst müsste man zwangsläufig die „Eintritt frei“ – Kultur als festen Bestandteil reginalen Brauchtums thematisieren und auch unter das sinnfreie Ortseingangsschild „Hochschulstadt Gera“ hinzufügen: EINTRITT FREI!

Endlich Zwangsimpfung!

Endlich ist der Gesetzentwurf da! Es wird zwangsgeimpft – gegen die harmlose Kinderkrankheit Masern, die nach Statistischem Bundesamt ein bis zwei Todesfälle im Jahr in Deutschland verursachen soll. Durch die Zwangsimpfung sind zukünftig tausende von Impfschäden zu erwarten, selbst wenn man von einer Schadensquote unter einem Prozent ausgeht. Todesfälle nicht ausgeschlossen.

Die Pharmalobby hat wieder mal ganze Arbeit geleistet. Nachdem auf dem traditionellen Medikamentensektor hierzulande nicht mehr viel rauszuholen ist, schließlich verzehrt jeder Deutsche im Jahr bereits für weit über 500 Euro Medikamente, hat man das Impfen als neue Einnahmequelle entdeckt. Und da locken Millionengewinne. Was kümmern da ein paar Kollateralschäden? Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass die Masernzwangsimpfung erst der Anfang ist. In absehbarer Zeit wird ein umfassender Katalog mit gesetzlich verordneten Impfungen auch dem letzten Deutschen klar machen, dass die Zeit der Selbstbestimmung endgültig vorbei ist. Mein Körper gehört nicht mehr mir sondern korrupten Politikern und den Pharmakonzernen. Diese wiederum freuen sich bereits auf die zu erwartenden Nebenwirkungen, gegen die sie dann wieder irgendeine Pille anbieten können. Dummerweise gibt es weder Impfungen gegen Gier noch gegen Dummheit.

Geschichtliche Verantwortung ist den Entscheidungsträgern auch abhanden gekommen. Ein Volk, was vor gar nicht allzu langer Zeit, Zwangssterilierungen an Behinderten oder anderem „unwerten Leben“ vorgenommen hat, sollte mit staatlich verordneten Eingriffen in Leib und Leben ausgesprochen vorsichtig sein. War es zu Nazi-Zeiten eine pervertierte Ideologie, so ist es jetzt die Unersättlichkeit des Großkapitals, die das Selbstbestimmungsrecht der Menschen immer mehr eingrenzt.

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ (Grundgesetz für die BRD)

Der talentierte (?) Herr Lochthofen

Der ehemalige Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“ Sergej Lochthofen hat sich in der MDR-Sendung „Fakt“ vom 27.5.19 zu meiner Heimatstadt Gera geäußert. Anlass war das Ergebnis der Kommunalwahlen, wo in Gera 30% der Bürger für die AfD votierten. Herr Lochthofen, der angesichts laufender Kameras sehr selbstverliebt und abgehoben wirkte, nannte Gera eine „Loserstadt“ und forderte die Bürger auf, dieselbe zu verlassen. Offenbar ist es um sein Demokratieverständnis sehr schlecht bestellt. Als Sohn eines Kommunisten, aufgewachsen im Poststalinismus, fällt es ihm sichtlich schwer, Pluralität zu akzeptieren. Das sei ihm persönlich unbenommen, jedoch wäre es angebrachter, als Journalist eine objektivere Sichtweise zu zeigen anstatt sich als plumper und beleidigender Haudrauf zu gerieren. Zeugt diese Handlungsweise doch weniger von Sachverstand als von überheblichem Ignorieren der Wirklichkeit.

Ich möchte wissen, was Herr Lochthofen wirklich über unser Gera weiß. Mit Sicherheit nicht viel. Ist doch hinlänglich bekannt, dass das dümmste Geschwätz aus Mündern kommt, die keinerlei Ahnung von den Tatsachen haben. Zudem erweist er sich und den Mainstream-Medien einen Bärendienst, indem er den Wählerwillen öffentlich infrage stellt. Man kann über die AfD sicher trefflich diskutieren, wie auch über jede andere Partei. Das tue ich aber lieber mit sachverständigen Menschen, die sich nicht hinter Beleidigungen und Plattitüden verstecken, wie dieser sogenannte Journalist, der offenbar seinen Berufsethos abgelegt hat.

Herr Lochthofen, eine Grundregel des Journalismus lautet: Objektivität statt Polemik! Aber das hat man Ihnen auf der Karl-Marx-Uni in Leipzig sicher nicht beigebracht.

Impfzwang – pro und contra

mein Vortrag zu Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen

5. Juni um 19Uhr

Kulturpraxis Gries 9 – Gera-Untermhaus

Nein zum Impfzwang!

Die Pharmalobby ist dabei, ihren bisher größten Coup zu landen. Impfzwang soll durchgesetzt werden. Vorerst gegen die fast immer harmlos verlaufende Kinderkrankheit Masern, von der im Jahre 2018 gerade mal 544 Fälle in Deutschland gemeldet wurden. Kein einziger Fall verlief tödlich. Dennoch will der gelernte Bankkaufmann Jens Spahn (CDU) per Gesetz einen Impfzwang durchsetzen. Konkret bedeutet dies, dass ca. 600.000 Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter in Kindergärten und Schulen sowie Ärzte, Medizinisch-Technische Assistenten, Schwestern, Pfleger und Arzthelferinnen „nachgeimpft“ werden müssen (Kosten 36 Mio. Euro). Man braucht kein Prophet zu sein, dass die Zwangsimpfung gegen Masern erst der Anfang einer pharmagesteuerten Kampagne ist, gegen Alles und Jeden impfen zu wollen. Leider haben sich Teile der Ärzteschaft dieser Kampagne kritiklos angeschlossen.

Jede Impfung ist juristisch gesehen eine Körperverletzung. Obwohl die Medien nicht müde werden, die Impfrisiken herunterzuspielen. Dabei ist der Wissenschaft durchaus bekannt, dass es auch nach Masernimpfung zu unterschiedlichsten Nebenwirkungen bis hin zum Tod kommen kann. Glücklicherweise sind diese selten; bei einer großen Anzahl von Geimpften erreichen die Absolutzahlen jedoch schnell die Tausende, wie vom Paul-Ehrlich-Institut beschrieben. (vgl.
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bulletin-einzelartikel/2013-sicherheit-masernimpfstoffe.pdf?__blob=publicationFile&v=2 ).

Zudem zeigt sich in Ländern mit Impfzwang, dass trotz hoher Impfquoten (z.B. Provinz Zhejiang VR China, Impfquote über 99% Zweifachimpfung im Alter von 8 bzw. 18-24 Monaten) es zu einer Vielzahl von Masernerkrankungen kommt. Im Jahre 2008 wurde von 12.782 Fällen von Masern nur in dieser Provinz berichtet. Trotzdem alle Kinder obligatorisch geimpft wurden. Dies weist darauf hin, dass der Infektionsschutz durch die bisherige Form der Masernimpfung nicht vollumfänglich gewährleistet ist.

Offene Grenzen und Masseneinwanderung begünstigen hierzulande den „Import“ des Masernvirus, welches sich angeblich durch „Tröpfcheninfektion“ übertragen soll. Leider gibt es für diese Form der Ansteckung keine wissenschaftlichen Beweise. Viren benötigen Zellen und können außerhalb dieser kaum überleben. Einige Virologen sind sogar der ketzerischen Ansicht, dass es „Viren“ in der bisher postulierten Form gar nicht gibt.

Gern wird als Beispiel für erfolgreiches Impfen die Ausrottung der Pocken angeführt. Dies darf jedoch getrost bezweifelt werden, da es unmöglich war, die gesamte Weltbevölkerung gegen das Pockenvirus zu impfen. Dennoch gibt es keine Pockenepidemien mehr. Krankheiten wie zum Beispiel die Pest, die im Mittelalter ganze Landstriche entvölkerte, sind auch ohne Impfung nahezu verschwunden.

Dies soll kein Plädoyer gegen das Impfen sein. Jedoch gegen den Impfzwang. Umfassende Aufklärung über mögliche Impfschäden ist dabei genauso zu berücksichtigen, wie das Recht auf Selbstbestimmung. Und schließlich haben die Väter des Grundgesetzes im Artikel 2 Absatz 2 formuliert:

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

Deshalb: Impfen mit Vernunft – ja, Impfzwang – nein!

Immer noch ein Riesenschwindel?

Herr Baumgardt und Co., die Verantwortlichen für die Bewerbung Geras als europäische Kulturhauptstadt, haben eine Umfrage ins Leben gerufen, deren Sinn sich dem aufmerksamen Bürger nicht erschließt. Man liest dort die üblichen Plattitüden: Was gefällt, was nicht, was würde man besser machen… Innovation und Kreativität sieht anders aus. Daran ändern auch die blauen Kugelschreiber nichts, die in Ermangelung von vernünftigen Ideen unterm Volk verteilt werden. Im persönlichen Gespräch mit Herrn Baumgardt, während sein Hund an meinem Bein schleckte, war nichts weiter zu erfahren, außer dass das Wismutthema eine wichtige Rolle spielen soll. Seine Ausführungen dazu waren leider wenig substantiiert und offenbarten ein gerüttelt Maß an Unkenntnis über die tatsächlichen Gegebenheiten in unserer Stadt. Zum Thema Mitbewerberstädte und deren Internetauftritt sagte er nur süffisant, dass dies doch nur Blendwerk sei und Chemnitz, Dresden und Co. nichts zu bieten hätten. Vielleicht sollte Herr Baumgardt die Konkurenz etwas ernster nehmen. Arroganz war noch nie ein guter Ratgeber. Mein Eindruck, dass es sich bei Gera2025 um einen Riesenschwindel und eine Geldvernichtungsmaschine handelt, wurde weiter zementiert.

Natürlich ist sowas nur in dieser Stadt möglich. Andreswo hätte der Stadtrat bereits interveniert – in Gera passiert sowas immer erst, wennn das Kind im Brunnen liegt.