Todsichere Impfung

Linke Biographien

Nun, es ist seit Regierungsantritt von Herrn Ramelow 2014 und seiner rot-rot-grünen Gefolgschaft eine Konstante, dass die Minister der Linkspartei im Kabinett fast ausschließlich von ehemaligen SED-Mitgliedern gestellt wurden und werden (Klaubert, Holter, Keller, Werner). Allein dieser Tatbestand ist wohl wenig dazu geeignet, den Bürger von einem Erneuerungsprozess in dieser Partei zu überzeugen. Man setzt dort lieber auf bewährte Kader.

Bildungsminister Holter kann hierbei als besonders gestählt und politisch gefestigt gelten, ist er doch bereits 1973 im zarten Alter von 20 Jahren in die Sozialistische Einheitspartei eingetreten. Ehemalige DDR-Bürger wissen noch zu gut, dass ein frühzeitiger Parteieintritt viele Karrierewege im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat ebneten. So auch bei Herrn Holter, der nach dem Besuch der Parteihochschule der sowjetischen Kommunistischen Partei (KPdSU) bis 1989 in der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg tätig war und fast übergangslos 1991 für zehn Jahre PDS-Landeschef in Meck-Pomm wurde. Seine Kenntnisse über die entwickelte sozialistische Gesellschaft machten ihn zum Minister für Arbeit, Bau und Landesentwicklung des Landes. Wie es sich für einen ordentlichen Minister gehört, kann auch Herr Holter auf ausgewachsene Skandale während dieser Zeit zurückblicken. So wurden ihm von Parteigenossen Imkompetenz, politischer Opportunismus und Vetternwirtschaft vorgeworfen. Holter hatte u.a. der Firma der Frau eines seiner Genossen und Freunde einige Millionen Euro an Zuschüssen zugeschanzt (https://www.neues-deutschland.de/artikel/147388.streit-in-der-linken-im-nordosten-eskaliert.html und https://www.tagesspiegel.de/politik/ehefrauen-affaere-ein-bisschen-mehr-fuer-die-firma-der-gattin/250360.html). Von alledem, einschließlich seiner SED-Vergangenheit, liest man auf seiner Homepage rein gar nicht (https://www.helmut-holter.de/). Auch nicht, was ihn bewogen hat, aus dem Norden ins grüne Herz Deutschlands zu wechseln, um hier als Minister für die Bildung Sorge zu tragen. Wie kompetent er dieses Amt ausfüllt, davon können Schüler, Lehrer und Eltern hierzulande ein Lied singen.

Im Gegensatz zum Bildungsexperten Holter kann man bei seiner Ministerkollegin Heike Werner (auch Linkspartei), zuständig u.a. für Gesundheit, recht viele biographische Angaben studieren. Leider ergeben diese ein etwas wirres Bild.

So ist bei Wikipedia zu lesen, dass Frau Werner bis 1989 SED-Mitglied war und bei der FDJ-Kreisleitung arbeite, zuerst Marxismus/Leninismus und nach der Wende Erziehungswissenschaft studierte, ohne jedoch einen Abschluss zu machen. Von ihrer SED-Mitgliedschaft ist auch auf der Seite des Sächsischen Landtages, dem Frau Werner bis 2014 u.a. als Ausschussvorsitzende angehörte, die Rede. Ihr Marxismus-Studium wurde abgekürzt zum „ML“-Studium, wobei gerade Menschen aus den Altbundesländern mit diesem Kürzel nichts anfangen können.

Auf ihrer Seite des Thüringer Landtages, in dem sie seit 2019 sitzt, ist von einer SED-Mitgliedschaft plötzlich nichts mehr zu lesen. Auch ein Studium des Marxismus/Leninismus wird mit keinem Wort erwähnt (https://www.thueringer-landtag.de/abgeordnete/abgeordnete-fraktionen-sitzordnung/abgeordnetendetails/abgeordneter/heike-werner/) . Und schließlich ist ihr Lebenslauf auf ihrer Homepage noch abgespeckter – hier sind weder Angaben zur SED-Zugehörigkeit, zur FDJ-Kreisleitung noch zum „ML“-Studium zu finden (https://www.heike-werner.de/ueber-mich/). Offenbar sind derartige biographische Beschönigungen und Weglassungen fester Bestandteil der Vergangenheitsaufarbeitung der ehemaligen SED, jetzt Linkspartei. Übrigens macht Frau Werner fehlende Skandale durch einen harten Kurs gegen die Grundrechte wett. So forderte sie unlängst kategorisch u.a., dass lokale Öffnungen in Thüringen nur mit Corona-Test durchgeführt werden dürfen. Vielleicht ist unsere sympathische Gesundheitsministerin gedanklich immer noch in dem leninistischen Diktaturgedanken verhaftet, der ihr weiland an der Karl-Marx-Universität Leipzig eingebleut wurde.

Und noch etwas haben Frau Werner und Herr Holter, neben ihrer SED-Biographie, gemeinsam. Würde man ihre berufspraktische Erfahrung und fachliche Eignung für ein Ministeramt auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewerten – sie bekämen nicht nur von mir eine glatte 7. Aber darin gleichen sie der Mehrzahl der politischen Entscheidungsträger in diesem Land, deren typische Biographie aus der Reihenfolge Kreißsaal – Hörsaal – Plenarsaal, ergänzt durch Parteiarbeit, gekennzeichnet ist. Gerade in den jetzigen Krisenzeiten, wo es Kompetenz und Klarheit bedarf, zeigen Bundes- und Landesregierungen, wie unfähig sie sind, die akuten Probleme zu lösen. Und in ihrer Arroganz glauben sie auch noch, der verständige Bürger würde es nicht merken.

Der Inzidenzwert-Trick

Statistische Tricksereien gehören seit Beginn der „Pandemie“ zu den bevorzugten Argumenten für die faktische Aufhebung unserer Grundrechte. Es bedarf keines Mathematikstudiums, um zu sehen, dass die „Zahlen“, die uns den apokalyptischen Charakter der „Corona-Pandemie“ verdeutlichen sollen, sehr willkürlich generiert werden. Dabei gilt die Regel: Hohe Zahlen = Angst und Panik bei großen Teilen der Bevölkerung. Und genau das ist gewollt, um die „Maßnahmen“ der Regierung zu rechtfertigen, sei es der Lockdown oder, wie aktuell, die Testpflicht in Betrieben.

Ein einfache Rechnung soll verdeutlichen, dass der seit Monaten als Maßstab des „Pandemiegeschehens“ geltende „Inzidenzwert“ die tatsächlichen Verhältnisse überhaupt nicht widerspiegelt.

Der „Inzidentwert“ ist die Summe der „positiv Getesteten“ innerhalb von 7 Tagen multipliziert mit 100.000 dividiert durch die Anzahl der Einwohner (z.B. eines Landkreises). Unberücksichtigt bleibt, ob nun viele oder nur wenige Menschen getestet werden.

Bsp.:

In einem Landkreis A mit 50.000 Einwohnern werden in 7 Tagen 50 Menschen positiv getestet. Insgesamt wurden 500 Tests durchgeführt. Nach der o.g. Formel beträgt der „Inzidenzwert“ (50 x 100.000/50.000) 100.

Im Landkreis B mit 50.000 Einwohnern werden ebenfalls 50 Menschen positiv getestet bei jedoch 25.000 Tests insgesamt. Der Inzidenzwert liegt hier ebenfalls bei 100.

Gleicher Inzidenzwert! Aber wie sieht es tatsächlich aus?

Im Landkreis A wurde jeder 100. Einwohner getestet, in Landkreis B aber jeder Zweite.

Jeder vernünftige Mensch sieht, dass die Situation im Landkreis B mit 0,2% Positivtests gemessen an der Gesamttestzahl deutlich entspannter ist, gegenüber 10% Positivtests in Landkreis A. Anders gesprochen: Im Landkreis A gibt es nur 400 „negativ Getestete“; in B aber 24.950!

Wo würde man sich also sicherer fühlen? Natürlich in B, weil dort fast alle Einwohner „negativ getestet“ sind. Die gleichen offiziellen Inzidenzwerte von 100 suggerieren aber für beide Landkreise die gleiche Gefahr.

Wäre es nicht seriöser, einen Wert zu berechnen, der die Zahl der Gesamttests berücksichtigt. Mathematisch ausgedrückt: Anzahl der „Positiven Tests“ dividiert durch die Anzahl der Gesamttests. In unserem Beispiel ergibt das:

Landkreis A: 50 / 500 x 100.000 / 50.000 = 0,2

Landkreis B: 50 / 25.000 x 100.000 / 50.000 = 0,004

Unterschiedliche Werte aufgrund unterschiedlicher Anzahl von Tests.

Damit wäre die Situation wohl viel besser zu beschreiben, als durch den bisher üblichen Rechenweg. Und nicht zuletzt wäre durch Berücksichtigung der Gesamttestanzahl eine objektivere Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Landkreisen und kreisfreien Städten gegeben. Aber wer von den Lockdown-Fanatikern will schon Objektivität?

P.S. Bitte beachten: Über die Anzahl der falsch positiven Tests gibt es keine Verlautbarungen! Anhand vergleichender Untersuchungen dürfte diese aber im zweistelligen Prozentbereich liegen. Und nochmal: „positiv getestet“ bedeutet nicht gleich „krank“!

Frohe Ostern

Die Nachrichtenagenturen vermeldeten heute früh, dass der Thüringer Ministerpräsident Ramelow in der Nacht während der erneuten Beratungen des Politbüros* zur Fortsetzung des Lockdowns einen Tweet ins Netz gesetzt hat, der lediglich aus einem langgezogenen „Ääääh“ bestand. Böse Zungen behaupten, dass er damit seinen Unmut zum Ausdruck brachte, auch dieses Mal wieder am nächsten Level seines Lieblingsspiels Candy Crush gescheitert zu sein, welches er für gewöhnlich während der Beratungen spielt. Das Mitgefühl aller Lockdowner ist ihm gewiss, wie die tausenden Likes zeigen, die bereits frühmorgens für Ramelows intellektuellen Ausbruch zu registrieren waren.

Dafür waren die anderen Politbüromitglieder umso eifriger. Viele naive Deutsche glauben ja immer noch, dass die Sache mit der „Pandemie“ irgendwann mal vorbei sei. Die gestrige Konferenz von Kanzlerin und MP`s hat jedoch gezeigt, dass ein Ende von Maske, Abstand, Quarantäne und Kontaktverbot noch lange nicht abzusehen ist – und wohl auch nicht eintreten wird. Das kommende Osterfest markiert nun einen neuen Meilenstein der „Maßnahmen“. Zum höchsten Fest der Christenheit wird es keine traditionellen Gottesdienste geben, die Familien werden sich nicht begegnen und die Alten im Pflegeheim einsam auf den Osterbaum starren. Die Kirchen interessiert es gar nicht. Für den neutralen Beobachter erhärtet sich der Verdacht, dass sie durch regimekonformes Verhalten weiterhin von ihren unappetitlichen Skandalen ablenken wollen, damit vielleicht auch in Zukunft mancher Geistliche seinen Schutzbefohlenen ungestraft in den Schritt greifen kann. Schließlich wird hierzulande ein Verstoß gegen die Corona-Auflagen sofort strafrechtlich verfolgt, sexuelle Nötigung in gewissen Kirchenkreisen wenn überhaupt erst nach Jahren und Jahrzehnten geahndet.

Dem deutschen Michel fällt nicht einmal auf, dass unser Grundgesetz seit mittlerweile einem Jahr nicht mehr wirksam ist. Zu bequem haben es sich viele im Lockdown eingerichtet. Das Heer der im Öffentlichen Dienst Beschäftigten braucht keinerlei wirtschaftlichen Einbußen zu befürchten. Auch bei den Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern rollt wie gewohnt der Rubel, und für die 20 Millionen Rentner hat sich eh nichts geändert, außer dass sie mit Maske jetzt einkaufen gehen müssen. Inzwischen werden unsere Kinder mit Maulkorbzwang im Unterricht gefoltert, während das Bildungsniveau auch durch aktive Unterlassungsleistungen von Teilen der Lehrerschaft und fehlende materielle Ausstattung der Schulen dramatisch gesunken ist. Mein Sohn (9. Klasse) dümpelt seit einem halben Jahr im Fach Mathematik bei den quadratischen Funktionen dahin. Wie das aufgelaufene Lerndefizit wieder aufgeholt werden soll, interessiert weder seinen Mathelehrer noch das Thüringer Bildungsministerium unter Leitung des ehemaligen SED-Parteisekretärs Holter.

Dabei wird immer offenbarer, dass die medizinischen Tatsachen einen Lockdown, egal welcher Art, überhaupt nicht rechtfertigen:

  • Die PSR-Tests taugen nicht zur Diagnostik! Darin sind sich deren Hersteller, führende Virologen und WHO einig.
  • Die Anzahl der „positiv Getesteten“ sagt damit nichts über deren „Infektiosität“ aus.
  • Somit sind „Inzidenzwert“ und „R-Wert“ reine Phantasiezahlen.
  • Es gibt nur wenige „Corona-Kranke“, also Menschen mit Krankheitssymptomen. Bei einer „Pandemie“ wären deutlich mehr zu erwarten. Aber 2020 war der Krankenstand niedriger als 2019.
  • Die Anzahl der „in Verbindung mit Corona“ Verstorbenen ist ein Hirngespinst und zudem eindeutig manipuliert, wie die Vorfälle in Rosenheim oder andernorts zeigen, wo Corona-Totenscheine bei nachweislich nicht Coronatoten auftauchten oder Angehörige genötigt oder bestochen wurden, damit „Corona“ als Todesursache dokumentiert werden konnte.

Wir können dennoch sicher sein, dass uns auch weiterhin die Endlosschleife aus Angst- und Panikmache präsentiert wird. Denn damit spaltet man das Volk in Corona-Gläubige und -Ungläubige, schafft Abhängigkeiten und somit die Möglichkeit, ohne demokratische Legitimation ungeniert drauflos zu regieren. Inzwischen übt sich die links-rot-grün-gelb-schwarze Parteienlandschaft in jubelnder Zustimmung, währen Blau eher orientierungs- und planlos durch die Politlandschaft trottet.

Und wenn dann nächstes Jahr im Frühjahr Herr Ramelow endlich den nächsten Candy-Crush-Level geknackt hat und der Alpenstalin Söder in Berlin das Zepter schwingt, werden wir vielleicht froh sein, wenn wir überhaupt noch auf die Straße dürfen.

Frohe Ostern!

  • *als „Politbüro“ kennzeichnet der Autor stets die sogenannte „Ministerpräsidentenkonferenz“, die, wie das Politbüro der SED, unter permanenter Missachtung demokratischer Prinzipien die Grundrechte des Volkes beschneidet

Kindesfolter

Wenn hierzulande ein Mann einer Arbeitskollegin nach deren Ansicht zu lange ins Dekolletee starrt, muss er mit einer Anzeige wegen „sexueller Belästigung“ und einer Strafe rechnen. Anders sieht es bei unseren Politikern aus, die für die Maßnahmen zur „Bekämpfung“ der mittlerweile einjähriges Jubiläum feiernden „Pandemie“ nicht selten kriminelle Wege gehen und sich bereichern. Da wird mit Impfstoff gehandelt, Masken verschoben oder ganz offen Vorteilsnahme zugunsten der Heuschrecken in diesem Land ausgeübt. Von Strafverfolgung aber keine Spur. Jedoch nehmen sich selbst diese Vergehen unserer politischen Eliten wie Kavaliersdelikte aus, vergleicht man sie mit dem, was Merkel und Co. unseren Kindern antun. Nach zwischenzeitlicher Schließung aller Spielplätze und Monaten „Homeschooling“, wo übrigens kaum einer gefragt hat, ob dafür überhaupt die Voraussetzungen gegeben sind, gilt jetzt in den Schulen eine rigide Maskenpflicht. Widerspruch ward nicht zu hören, weder seitens der Lehrer noch seitens der Ärzteschaft. (Übrigens zählen beide Berufsgruppen schon immer zu den folgsamsten – egal unter welcher Regierung.) Auch von Seiten der Psychologen war nichts zu vernehmen, und die Eltern, viele selbst fanatische Maskenträger, sehen teils schweigend teils begeistert zu. Die Zwischenergebnisse der Co-Ki-Studie der Uni Witten/Herdecke zeigen hingegen deutlich, wie sehr die Schulkinder unter den Corona-Auflagen und insbesondere der Maskenpflicht leiden. Aber offenbar existiert in diesem Land, wo jedes fünfte Kind arm ist, für Kinderinteressen keinerlei Lobby. Ganz im Gegensatz zu unseren lieben Senioren, die gerade jetzt die volle Aufmerksamkeit der Regierenden haben – aber Rentner sind ja auch Wähler und da gilt es, ihnen viel Beachtung zu schenken, die turnusmäßige Rentenerhöhung inbegriffen. Kinder hingegen haben zu gehorchen und zu befolgen, was sich die Regierenden und ihre Erfüllungsgehilfen im Staatsapparat ausdenken.

Masken, egal welcher Bauart, sind zum Schutz vor Viren nicht geeignet! Dies ist ein wissenschaftlicher Fakt! Daran ändert auch das Robert-Koch-Institut nichts, welches auf seiner Seite erst seit ein paar Wochen wider besseres Wissens das Gegenteil behauptet! Auf den FFP2-Masken, die mir von der Bundesregierung zum ermäßigten Preis zur Verfügung gestellt wurden, steht eindeutig: „Die Maske sollte getragen werden, um den Träger vor festen Partikeln, Dämpfen und Aerosolen auf Ölbasis zu schützen.“ Kein Wort zu Viren! Übrigens wurden diese Masken in China produziert und in der Türkei zertifiziert. Und wohin hat uns denn ein Jahr Maskentragen gebracht? In die „dritte Welle“ und eine Art Dauerlockdown.

Ein regelmäßiges Tragen von Masken, insbesondere solchen mit höherer Maschendichte, führt zu körperlichen und seelischen Schäden insbesondere beim heranwachsenden Organismus. Die Beweise hierfür sind erdrückend, auch wenn die Systemmedien weisungsgemäß die gesundheitlichen Gefahren des Maskentragens herunterspielen. Die jetzt obligaten OP- und FFP2-Masken führen zu einem Anstieg der Kohlendioxidkonzentration im Blut, wie eine Studie der TU München von 2005 belegt. Hiermit sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Stresssymptome verbunden. Darüber hinaus verhindern Masken die Abatmung von expektorierten Partikeln, was den Reinigungsprozess in der Lunge behindert. Zudem sind seelische Schäden insbesondere bei kleineren Kindern zu erwarten, wenn diese den Gesichtsausdruck von Bezugspersonen nicht mehr erkennen, was zu Angst- und Panik führen kann. Die Liste der Risiken und Nebenwirkungen von Mund-Nasen-Bedeckungen ließe sich noch fortsetzen. Die Forderung, dass vor Verordnung einer FFP2-Maske die Gesundheit des Maskenträgers überprüft werden muss (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Infektionsschutz.html#FAQId15026158) wird insbesondere bei Kindern von den Verantwortungsträgern völlig ignoriert! Nicht zuletzt dadurch nimmt die Politik Gesundheitsschäden durch unkritischen Maskenzwang billigend in Kauf!

Aber all das ficht die Verantwortlichen nicht an! Dabei ist das permanente Tragen der Maske im Unterricht und in den Pausen durchaus als eine Form der Folter zu werten. Die UN-Antifolterkonvention wertet jede Handlung als Folter, bei der Träger staatlicher Gewalt einer Person „vorsätzlich starke körperliche oder geistig-seelische Schmerzen oder Leiden zufügen, zufügen lassen oder dulden...“. Gleiches gilt übrigens auch für die mittlerweile von einigen Politikern geforderte Corona-Testpflicht für Schüler. Ein solches Ansinnen erinnert an eine Zeit, als in den Schulen die Jungen zwangsweise überprüft wurden, ob sie beschnitten sind. Die Virus-Tests werden, wie hierzulande mittlerweile üblich, von medizinischen Laien durchgeführt. Dabei wird ein Abstrichstäbchen in die Nase gerammt, ohne dass der Testende auch nur elementare Kenntnisse über die Anatomie des Naseninneren hat. Bei Kindern ist dieses Procedere aufgrund naturgemäß kleinerer Verhältnisse noch deutlich schmerzhafter und traumatisierender. Aber wahrscheinlich wollen Merkel, Ramelow, Söder und Co. diese Generation schon mal an körperliche und seelische Schmerzen gewöhnen. Es bedarf keiner prophetischen Gaben, um zu sehen, dass die jetzigen „Maßnahmen“ erst der Aufgalopp für zukünftige Restriktionen und auch direkter wie indirekter körperlicher Gewalt sind. Natürlich können sich die Regierenden auf die Duldung seitens großer Teile der Bevölkerung verlassen, die in dem irrigen Glauben, sich selbst zu schützen, die Folter ihrer Kinder durch den Staat widerspruchslos hinnehmen.

Verfassungsbruch, Ermächtigungsgesetz und nun auch Folter – das sind wohl eher Kennzeichen einer Diktatur, nicht einer funktionierenden Demokratie. Die hässliche Fratze der Politik wird immer deutlicher: Staatlich geforderte Kindesfolter – angeblich um einen Virus zu „besiegen“, der mit höchst unzuverlässigen Tests „nachgewiesen“ wird, kaum Kranke produziert und keine Übersterblichkeit befördert.

An der Realität vorbei

Inmitten der „Corona-Pandemie“, die ja als Rechtfertigung z.B. für Schulschließungen herhalten muss, hat sich der Geraer Stadtrat am 24./25. Februar versammelt, um wahrlich Großes zu vollbringen. On top der Beratungen stand, wie könnte es anders sein, das Thema „Smart City“. Unter nahezu frenetischer Zustimmung aller Fraktionen wurden hier neue „Pilotprojekte“ auf den Weg gebracht. (Hat eigentlich mal jemand aus dem Stadtrat konkret nachgefragt, was aus den ganzen bisherigen „Projekten“ geworden ist?) Sicher ließ diese frohe Botschaft, dass es in „Smart City“ digital brummt, in den zahlreichen Seniorenheimen Geras die Sektkorken knallen. Was stört es da, dass es immer noch nicht möglich ist, diverse Anträge (z.B. Antrag auf Anerkennung Schwerbehinderung) online ohne Probleme auszufüllen. Mit solchen Nebensächlichkeiten wollten sich die Damen und Herren im Stadtrat eher nicht belasten. Lieber beschäftigten sie sich wieder mal mit ihrem Lieblingsthema – der Anschaffung von Straßenbahnen für die offenbar immer noch insolventen Verkehrsbetriebe der Stadt. Die jetzt angestrebte Klage gegen das Thüringer Landesverwaltungsamt zur Finanzierung dieser neuen Bahnen wird dort bestimmt für richtig gute Laune sorgen, wenn es wieder mal, und das ist absehbar, um die Bearbeitung von Bettelbriefen aus Gera geht.

Wie steht es eigentlich um die Unterstützung der Schulen in Corona-Zeiten? Was unternimmt die Stadt z.B., um kostenloses schnelles Internet für alle Geraer Schüler zur Verfügung zu stellen? Nichts! An der desaströsen Situation in diesem Bereich hat sich überhaupt nichts geändert! Aber offenbar misst man Bildung hierzulande keine besondere Bedeutung bei – in trauter Eintracht mit den Regierenden in Erfurt, die kaum Anstrengungen unternehmen, um in dieser schwierigen Zeit das Lernen für unsere Kinder leichter zu machen. Zwar wurden bereits nach einem halben Jahr, seitdem sie versprochen wurden, von Herrn Holter (Linkspartei) und Co. halbherzig ein paar Tablets an die Schulen ausgegeben, dass zu deren Betrieb auch ein entsprechender Internetzugang erforderlich ist, hat man jedoch ignoriert. Dabei müsste doch gerade Herrn Holters Parteigenosse Ramelow für überall verfügbares schnelles Internet plädieren. Momentan hat er ja vielerorts gar keine Gelegenheit, seine Fähigkeiten im Online-Spiel zu verbessern.

Ignorieren gehört auch in Gera zu den vorzüglichsten Eigenschaften der Verantwortungsträger. Im Kulturamt wird das Geld für „Berater“ rausgeschmissen, das Ordnungsamt sorgt sich eher um die Maskenpflicht als um die öffentliche Ordnung und viele Gewerbetreibende stehen vor dem wirtschaftlichen Aus. Was kümmert´s? Hauptsache wir haben eine Regio-S-Bahn im 15-Minuten-Takt, die sich sicher einer ähnlichen Nachfrage erfreuen wird wie die (kaum genutzte) Regionalbahn nach Saalfeld.

Doch halt – immerhin wurde die Sanierung einer Regelschule in Lusan beschlossen! Aber angesichts der Erfahrungen u.a. mit dem Campus Rutheneum wird die Umsetzung dieses Beschlusses sicher wieder einige Jahre (oder Jahrzehnte) in Anspruch nehmen. Bis dahin haben sich auch hier die Kosten mehr als verdoppelt.

Nun, vielleicht sind bis dahin viele Investoren nach Gera geströmt, um sich in den neuen Gewerbegebieten der „Hochschulstadt“ anzusiedeln. Man darf gespannt sein, wie viele „Heuschrecken“ wie amazon sich hierher noch verirren, um den Niedriglohnsektor in der Region zu beleben. An der höchsten Kinderarmut im Freistaat wird das in Gera freilich nichts ändern! Erneute Glückwünsche hierzu an alle Fraktionen des Stadtrates!

Zurück zu „Smart City“ – die AG Bildung und Kultur will nun schon am heutigen Tag (2.3.21) über die „Anpassung des Schulalltags an Corona“ (s. https://unser.gera.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-03-02_Agenda_neu.pdf) beraten. Das nenne ich mal schnelles Reagieren! Liebe Mitarbeiter der Smart-City-AG Bildung und Kultur: Das Virus beschäftigt uns bereits über ein Jahr! Offenbar haltet Ihr Schritt mit der traditionellen Reaktionsgeschwindigkeit in der Stadt. Schnelle und realitätsnahe Lösungen waren bekanntlich noch nie eine Stärke der „Hochschulstadt“.

Wir hatten in dieser Stadt schon schlechte Stadträte, auch sehr schlechte – nach einer von mir durchgeführten kleinen Umfrage (nicht repräsentativ) haben wir jetzt den schlechtesten seit 30 Jahren!

Wenn das kein Grund zur Neuwahl ist!

Kulturskandal in Gera?

Die Kulturamtsleiterin der Stadt Gera sorgt weiter für Schlagzeilen, wenn auch eher ungewollt. Derweil viele Künstler in der Stadt lockdownbedingt Regale in Supermärkten einräumen oder gar Hartz IV beantragt haben, setzt sie das große Geldausgeben nach dem von ihr initiierten (künstlerisch fragwürdigen) Anmalen der Häuserwand in der Ernst-Toller-Straße) fort. Nun, der aufmerksame Bürger ist schon seit langem misstrauisch, was das Gebaren der neuen Kulturamtsleiterin anbetrifft, jetzt wird auch noch offenbar, dass sie eine hohe fünfstellige Summe (man spricht von 75.000 €) klammheimlich für eine externe Beraterfirma ausgeben will. Diese Firma, die beratungsraum GmbH, soll die immer noch unfertigen Kulturentwicklungspläne, Museumskonzepte usw. etwas aufhübschen. Dazu wurde ein mehrköpfiges, junges Team ins Kulturamt Gera abkommandiert. Jeder kann auf der Webseite der beratungsraum GmbH viele bunte Bilder sehen und tolle Texte lesen, allein sind Kulturkompetenz oder gar entsprechende Referenzen nirgendwo aufgeführt (https://www.beratungsraum.de). Man möchte keinesfalls irgendwelche Verschwörungstheorien bemühen, trotzdem erscheint die Wahl ausgerechnet dieser Firma sehr mysteriös. Zudem hat ihr Erstauftritt mit der Vorstellung der weiteren Schritte ihrer Tätigkeit außer den mittlerweile üblichen und austauschbaren Plattitüden keine bahnbrechend neuen Aspekte offenbart (Genaueres auf Nachfrage beim Verfasser). Laufen wir Geraer wieder mal Gefahr, auf Blender hereinzufallen?

Woher kommt eigentlich das viele Geld für „Berater“ in einer Zeit, wo besonders im Kulturbereich die Gürtel enger geschnallt werden? Und hat überhaupt eine Ausschreibung stattgefunden? Wenn ja, wann? Oder kann in der Stadt jeder Abteilungsleiter nach eigenem Gutdünken handeln? Und was meint eigentlich der Stadtrat dazu – oder weiß er gar nichts davon? Sorry – diese letzte Frage ziehe ich zurück. Unsere Stadtmütter und -väter sind ja immer noch vollends mit dem Straßenbahnproblem beschäftigt.

Übrigens – liebe Frau Dr. Tittel, liebe Stadträte: In Gera gibt es durchaus genügend Kreativität, Ideen und Manpower, um das kulturelle Leben hier selbst zu entwickeln. Und das für deutlich weniger Geld!

Die Stadt Gera hat schon immer gern „externe“ Berater geholt, denen meist eines gemein war: hohe Kosten, kaum Nutzen. Denken wir zuletzt nur an die unsäglichen „Bemühungen“ der Herren Baumgardt und Co. im Hinblick auf die Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt. Durch amateurhafte Herangehensweise und Ideenlosigkeit gemischt mit Selbstüberschätzung haben diese „Berater“ es vermocht, die Stadt unter Duldung des Stadtrates wieder mal zum Gespött der Mitbewerber zu machen. Übrigens wurde die Kulturhauptstadt-Idee in der Häselburg geboren, jener Einrichtung, die der Kultur in Mitteldeutschland gGmbH gehört (KiM gGmbH, alleinige Gesellschafterin Frau Dr. Tittel!). Diese Kapitalgesellschaft war unlängst auch Hauptnutznießer der Mittel des Kulturlastenausgleichs. Fast 20% dieser Mittel wurden seitens des Kultur- und Sportausschusses der Stadt an Projekte vergeben, die in der Häselburg stattfinden oder mit ihr im Zusammenhang stehen. Hingegen wurden die beantragten Mittel für die Kunstzone M1 am Mohrenplatz aus fadenscheinigen Gründen von 6.000 auf 2.000 € gekürzt, obwohl jährlich tausende Besucher ihre verschiedenen Ausstellungen frequentieren – eine Zahl, von der die Veranstalter in der Häselburg noch weit entfernt sind. Inwieweit bei der Mittelvergabe die enge Verbindung zwischen KiM gGmbH und Kulturamtsleitung eine Rolle gespielt hat, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch. Auch hier hat der Stadtrat in Gestalt des Kultur- und Sportausschusses offenbar keinerlei Bedenken geäußert. Nach Geraer Tradition wurde nicht groß diskutiert, sondern einfach durchgewunken. Vor der letzten Stadtratswahl waren jedoch gerade von verschiedenen Mitgliedern dieses Ausschusses noch lautstark andere Worte zu hören, was Transparenz und Bürgernähe anbetrifft.

Man braucht kein Prophet zu sein, um bereits jetzt große Skepsis zu hegen im Hinblick auf die Kulturentwicklung in dieser Stadt. Das Kulturamt täte wohl daran, sich schnell um die vordringlichsten Probleme zu kümmern (Renovierung Dix-Haus, Comma, KuK-Umbau, Fortbestand der Kleinkunst etc.), anstatt neue Luftschlösser zu bauen. Davon hatten wir in den letzten Jahren zur Genüge, denken wir nur an die seit Jahren angekündigte Radrennbahn. Die Kulturschaffenden dieser Stadt werden sehr aufmerksam die weiteren Aktivitäten von Frau Dr. Tittel verfolgen – und lautstark ihre Stimme erheben, wenn sich Verdachtsmomente ergeben, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Wochenrückblick

Während man in „Smart City“ Gera offenbar immer noch versucht, das Schneeproblem auf den Straßen digital zu lösen, hat man im nahen Münchenbernsdorf zwar auch noch schmutzige Schneehaufen an den Straßenrändern, dafür jedoch etwas sehr Vernünftiges getan. Der dortige Bürgermeister Herr Stehfest hat offiziellen Verlautbarungen zufolge die Anlage mehrerer gespurter Loipen um die Stadt herum veranlasst. So tummelten sich auf den umliegenden Feldern am Wochenende einige Dutzend Langläufer, um bei idealen Wetterbedingungen und über 30 cm Pulverschnee die Freuden des diesjährigen Winters zu genießen. In „Smart City“ Gera hingegen kam augenscheinlich keiner auf die Idee, ähnliche Aktivitäten z.B. im Hofwiesenpark oder gar im Stadion der Freundschaft zu fördern. Nicht einmal eine kleine Spritzeisbahn für die Kinder, technisch keine große Herausforderung, wurde angelegt. Dafür sorgen schneebedeckte Straßen oder unberäumte Plätze (Mohrenplatz) für ein tolles Abenteuergefühl bei Autofahrern und Fußgängern, wenn sie die winterlichen Hindernisse überwinden müssen. Und sicher wird das kommende Tauwetter nicht gerade dazu beitragen, dass dies allzu bald abebbt.

Nach mittlerweile fünfeinhalb Monaten (!!!) nach Ankündigung haben es das Bildungsministerium des Freistaates und die Stadt Gera noch immer nicht vermocht, dringend benötigte Endgeräte (Tablets) für das staatlich verordnete „Homeschooling“ bereitzustellen. Mehrere Nachfragen meinerseits (Schulverwaltungsamt, Landtag, Bildungsministerium) blieben entweder unbeantwortet oder die Verantwortlichen flüchteten sich in Ausreden wie „Lieferengpass“ oder „Ausschreibungsfrist“. Nun, die einzigen Ausreden, die ich gelten lasse, lauten „Faulheit“ und „Unfähigkeit“. Und was sagt eigentlich unser geschätzter Stadtrat dazu? Nichts! Klar, die Parlamentarier in Stadt, Land und Bund haben ohnehin nichts mehr zu melden in Zeiten der Coronadiktatur des Politbüros in Berlin. Aber vielleicht könnte man sie wenigstens zum Schneeschieben gebrauchen – sicherlich eine der nützlichsten Tätigkeiten, die sie in den letzten zehn Monaten ausgeübt hätten. Auch die Systemmedien schweigen still zu den unhaltbaren Zuständen im Bildungsbereich. Stattdessen werden immer neue und immer unglaubwürdigere Horrorszenarien im Hinblick auf Corona propagiert. Einem Gutteil der Bevölkerung ist`s eh egal. Solange der Supermarkt noch offen hat, die Rente pünktlich gezahlt wird und die Schranzen der Kanzlerin irgendwelche „Hilfen“ in Aussicht stellen, ist die Welt doch in Ordnung.

Im Nachbarland Sachsen hat der dortige Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), von Hause aus Wirtschaftsingenieur und früher in dubiöse Sponsoring-Aktivitäten verwickelt, sechs Wochen vor Ostern bereits festgelegt, dass der Osterurlaub für seine Sachsen doch ausfallen müsse. Verfügt er über prophetische Gaben oder weiß er etwas, was dem Normalbürger verschlossen bleibt? Oder buhlt er gar um die Gunst seiner Koalitionspartner aus SPD und Grünen, Parteien, deren politische Inkompetenz nur noch von ihrem Coronafanatismus übertroffen wird? Man denke hier nur an die Äußerungen ihrer Parteigranden wie Frau Esken (SPD) oder Herrn Hofreiter (Grüne) zu Kritikern des Lockdowns. Die Tourismusbranche freut sich wie Bolle über die abermals verlängerten Betriebsferien. Auch Karl Eduard, Verzeihung Wilhelm, Lauterbach (früher mal CDU, jetzt SPD) versäumte es nicht, Herrn Kretschmer zu seinem Vorstoß zu beglückwünschen. Nun, es wird sicher nicht lange dauern, bis die anderen Ministerpräsidenten, die sich noch etwas zieren. mitziehen werden. In Thüringen ist ja bereits der Bildungsminister Herr Holter (Linke) hinsichtlich einer Verlängerung des Lockdowns bis Ostern vorgeprescht. Zwar möchte man diesem „Bildungspolitiker“, dessen Befähigung mittlerweile von vielen Eltern, Lehrern und Schülern angezweifelt wird, erstmal an seine ureigensten Pflichten, wie die Sicherstellung eines Unterrichts an den Thüringer Schulen oder zumindest im „Homeschooling“ erinnern, jedoch ist davon auszugehen, dass eine derartige Mahnung bei ihm auf taube Ohren stößt. Zudem gehört Bildung, welche über Parteischulniveau hinausgeht, nicht ernsthaft zum Parteiprogramm der Linkspartei. Handyspielen genügt dort bekanntlich, um Ministerpräsident zu werden.

Der Run auf die „Impfzentren“ scheint inzwischen in vollem Gange zu sein. Geimpft wird natürlich nach Prioritäten – systemtreue Politiker und eifrige Landräte (z.B. der Linkspartei-Politiker Dannenberg, LK Wittenberg) zuerst, dann die Alten und Kranken. Bei letzteren kann man schon aufgrund der begrenzten Lebenserwartung keine Aussagen über Langzeitwirkung/-Nebenwirkung der diversen Impfstoffe machen. Das erspart unnötigen Papierkram oder gar unangenehme Nachfragen. Was die anderen Impfkandidaten betrifft, so möchte ich sie an den größten Arzneimittelskandal der BRD erinnern, als die Firma Grünenthal von 1957 bis 1961 ein angeblich sicheres und erprobtes Schmerzmittel auch an Schwangere verkaufte, welches zu dramatischen Missbildungen bei Neugeborenen führte. Ob die Corona-Impfstoffe sicherer sind, unerprobt, mit heißer Nadel gestrickt und ohne Langzeiterfahrungen?

Man darf gespannt sein.

Treten Sie zurück Herr Holter!

Während im benachbarten Sachsen-Anhalt bereits im August 2020 von der Landesregierung Laptops und Tablets für die Schüler geordert wurden, sollen nun irgendwie auch nach fast einem Jahr „Pandemie“ im Thüringer Land Endgeräte für das „homeschooling“ bereitgestellt werden. Soweit zumindest die offiziellen Verlautbarungen. Tatsächlich ist noch nichts passiert. Angebliche „Lieferengpässe“ ausgerechnet bei der Firma Apple wären dafür verantwortlich. Warum keine andere Firma beauftragt wurde, bleibt das Geheimnis des Thüringer Bildungsministeriums unter der Führung von Herrn Holter (Die Linke), seines Zeichens Bauingenieur. Ihm hat offenbar schon der erste Lockdown im Frühjahr `20 so gut gefallen, dass er jetzt bis Ostern die Schulen schließen will, obwohl er noch vor kurzem ihre baldige Öffnung in Aussicht gestellt hatte (https://www.mdr.de/thueringen/thueringen-interview-holter-corona-schule-kindergarten-100.html). Auch wurden in Thüringen erstmal die Ferien „vorverlegt“, was nicht nur eine völlig sinnfreie Maßnahme war, sondern auch für viele Familien eine zusätzliche Herausforderung in einer eh schon schweren Zeit darstellte. Mit welchem Enthusiasmus Herr Holter seiner Verantwortung nachkommt, wird auch anhand der Thüringer Schulcloud ersichtlich, die erst etliche Wochen nach den Schulschließungen im Frühjahr fertig wurde und bis heute nicht richtig funktioniert. Mahnende Worte von Pädagogen und Eltern prallen beim Minister ebenso ab, wie die Berichte über zahllose Fälle von Kindern und Jugendlichen, die in Ermangelung von Hardware oder Internetzugang am viel gepriesenen „homeschooling“ gar nicht teilnehmen können. Der psychologische Schaden eines bis Ostern verlängerten Wegsperrens der Schüler ist Herrn Holter dabei ebenso wenig klar, wie die damit verbundenen Konfliktfelder in den Familien.

Nun, es ist hinlänglich bewiesen, dass unsere Regierenden den Ausnahmezustand noch sehr lange beibehalten wollen. Und wie ernst es ihnen mit der „Pandemie“ ist, zeigte ja zuletzt Herr Ramelow während der Ministerpräsidentenkonferenz mit seinen Spielereien am Handy. Da bleibt keine Zeit für solche Marginalien wie Bildung. Angesichts schwindender Mehrheiten in Thüringen konzentriert sich die Linkspartei zudem auf ihr Stammwählerklientel, die Bevölkerung Ü70. Deutlich wird dies nicht nur bei der Priorisierung der Impflinge.

Dank der Bildungspolitik (besser „Bildungsverweigerung“) der rot-rot-grünen Minderheitsregierung von Merkels Gnaden und unter zustimmender Duldung ihrer Brüder im Geiste von der CDU werden Notabitur und Behelfsprüfungen bald wieder zum Alltag in den Thüringer Schulen gehören. Beschämend!

Angesichts einer derartigen Gemengelage muss dem vernunftbegabten Bürger angst und bange werden, sind doch die verheerenden Auswirkungen auf die Bildung und Entwicklung unserer Kinder noch nicht mal annähernd absehbar. Politiker wie Herr Holter handeln nicht nur verantwortungslos, sondern in meinen Augen kriminell, stehlen sie doch unserer Jugend unter sträflicher Missachtung des Grundrechte und des Schulgesetzes nicht nur wertvolle, unwiederbringbare Lebenszeit, sie legen den Grundstein für gesellschaftliche Probleme ungeahnten Ausmaßes. Denken wir dabei nur an berufliche Perspektiven oder den Besuch von Hochschulen und Universitäten. Von den Auswirkungen auf den Fachkräftemarkt ganz zu schweigen.

Und wenn sich Inkompetenz und Desinteresse im politischen Amt bündeln, dann ist es allerhöchste Zeit für einen Rücktritt! Herr Holter, lassen Sie jemanden ans Ruder, der Ahnung hat, perspektivisch und verantwortungsvoll denkt und frei von Altlasten ist! Denn auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen – Bildung ist mehr als der Besuch der Parteischule.

Konzepte statt Kultur

zum Artikel „Kulturleben in Gera steht 2021 im Zeichen der Neuausrichtung“, otz 15.1.21

Während im nahen Chemnitz die Vorbereitungen für die europäische Kulturhauptstadt 2025 im Gange sind, verkündet die Geraer Kulturamtschefin nach fast einem Jahr (!) Dienstzeit eine „Neuausrichtung“ der Kulturlandschaft in der Stadt. Eine private Firma soll ein Konzept für das KuK entwickeln; ein neues Museumskonzept (Das wievielte eigentlich?) soll her. Und nun wird auch endlich der neue „Kulturentwicklungsplan“ angegangen. Wieso dieser noch nicht fertig ist, bleibt offen, war doch im „Corona-Jahr“ hinreichend Zeit dafür. Man darf gespannt sein, wie viel Geraer Kultur sich in dem Plan wiederfindet oder ob die zukünftige Kulturlandschaft auf Theater, Dix-Ausstellung und Häselburg beschränkt sein wird. Letztere wurde ja bereits sehr großzügig mit Geldmitteln aus dem Kulturlastenausgleich bedacht. Andere Kulturschaffende hatten da weniger Glück mit ihren Anträgen. Aber „Breitenkultur“ ist im KuK ohnehin nicht mehr gern gesehen, sagt Frau Tittel. So muss in Ermangelung von Alternativen der arme Otto Dix wieder mal als Zugpferd herhalten. Sieht man jedoch die seit Jahren faulenden Fenster an seinem Geburtshaus, muss man befürchten, dass die Dix-Stiftung in Vaduz lieber ihre Dix-Leihgaben aus Gera eher zurückfordert anstatt neue bereitzustellen. Konzepte gab es in Gera ja schon genug – wie wäre es mal mit Taten?