Gera 2021 – Retrospektive

Das zweite Corona-Jahr hat auch in der selbsternannten Hochschulstadt tiefe Spuren hinterlassen. Ein unübersichtlicher Maßnahmenkatalog einschließlich hirnrissiger G-Regeln brachte und bringt das gesellschaftliche Leben nahezu zum Erliegen. Die Stimmung in der überalterten Bevölkerung ist schlechter denn je. Daran ändern auch einzelne Erfolgsmeldungen nichts, die uns im vergangenen Jahr erreichten.

Nach fast zwei Jahrzehnten zähen Ringens und Kämpfens wurde im September endlich der Campus Rutheneum eingeweiht. Die Liste der Anwesenden zur Eröffnungsveranstaltung las sich wie das „Who is Who“ der Verhinderer und Blockierer dieses Projektes. So tummelten sich in der Schulaula unser linker Landesvater flankiert von seinem Parteigenossen Holter und Mitgliedern der Linksfraktion, wie Genossen Schubert, der jahrelang mit inquisitorischem Eifer bemüht war, den Campusbau zu Fall zu bringen. Zumindest konnte er ihn lange hinauszögern, mit der Konsequenz, dass die Baukosten von 11 Millionen Euro auf letztlich 25 Millionen stiegen. Ein Tatbestand, der von Ramelow und Co. geflissentlich verschwiegen wurde. Angesichts stets wiederkehrenden Distanzunterrichtes muss, ketzerisch gesprochen, die Sinnhaftigkeit von Schulbauprojekten ohnehin grundsätzlich infrage gestellt werden. Zu Hause ist auch gut lernen und das periodische Zusammenbrechen des Internets bietet viel Raum für ausgedehnte Pausen. Übrigens: Wie sehr Teile der Lehrerschaft am Rutheneum die drastische Verbesserung der Arbeitsbedingungen schätzen, ist an ihrer Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit festzustellen, die sie an den Tag legen seitdem der Campus eröffnet wurde.

Ein weiteres Großprojekt in Gera war die Errichtung der Hochwasserschutzmauer am Gries in Untermhaus. Weit über zwei Jahre hat es gebraucht, um ca. 250m Mauer zu bauen. Zum Vergleich: Ulbricht und Genossen benötigten 1961nur einen Tag, um Westberlin abzuriegeln. So haben sich die Zeiten geändert.

Dafür ist ein gewaltiger digitaler Aufschwung in Gera zu spüren. So prangt neuerdings am Dix-Haus eine „Smart City“-Plakette mit QR-Code. Hoffentlich wird diese nicht im kommenden Frühjahr vom wuchernden Unkraut vor der Fassade verdeckt. Aber in Anbetracht der „Maßnahmen“ ist es ohnehin fraglich, ob Ottos Geburtshaus jemals wieder zugänglich sein wird. Leider vermissen die Geraer auch immer noch die vollmundig in Aussicht gestellten Auswüchse einer „Smart City“ wie eine solarbeleuchtete Parkbank oder eine digital gesteuerte Innenstadtbeleuchtung.

Geöffnet hatte zwischenzeitlich unser 2G-Theater, nachdem monatelang die Türen fest verrammelt waren und so mancher Mitarbeiter sich zu Hause den Rücken wund gelegen hat. Auch jetzt im Januar vermeldet die Internetseite „Spielzeitpause“. Welch ein herrliches Leben! Dafür führt der Generalintendant ein rigides Impfregime, wie aus dem Haus zu hören ist, und schreckt selbst vor bösen Drohungen an die Ungeimpften nicht zurück. Offenbar hat bei Herrn Kunze die Angst, ungefällig bei seinen Geldgebern zu erscheinen, den gesunden Menschenverstand bezwungen. Angesichts des Zutrittsverbots für gesunde, aber nicht geimpfte Bürger fordere ich, dass ausschließlich Steuermittel von Geimpften für die großzügige Theaterfinanzierung verwendet werden. Mal schauen, wie lange dann noch Licht im Großen Haus brennen wird.

An anderer Stelle ist das kulturelle Leben schon zum Erliegen gekommen. Kaum Konzerte, kein Weihnachtsmarkt, Kinos geschlossen. Fand dennoch etwas statt, wie die groß angekündigte „Polyphon“-Ausstellung, so wurde es in derart bemitleidenswert amateurhafter Weise durchgeführt, dass sich die Besucherzahlen in engen Grenzen hielten. Auch das mit großer Spannung erwartete Anmalen der Comma-Fassade ist vorerst ausgefallen. Manchen Bürger freut es. Offenbar ist das viele Geld, was die Kulturamtsleiterin zur Verfügung hatte in andere (gar dunkle?) Kanäle geflossen. Zumindest geben die Machenschaften rund ums Comma Anlass zu mancher Spekulation.

Die Zulassungsbehörde in der Wiesestraße ist seit Monaten ein beliebter Tummelplatz für all diejenigen, die gerade nichts Besseres zu tun haben, als in anheimelnder Hinterhofatmosphäre auch bei Regen ungestört frische Luft zu schnappen und auf Einlass zu warten. Muttis schleppen ihre weinenden Kleinkinder stundenlang auf den Arm herum, und so mancher Rentner hat die Möglichkeit, dort auszuprobieren, wie lange er sich noch auf den Beinen halten kann. Meine Intervention beim Bürgermeister Dannenberg ob dieser Zustände ist erwartungsgemäß ohne Konsequenzen geblieben. Sicher nimmt das Coronageschehen seine Aufmerksamkeit vollumfänglich in Beschlag.

Besonders großes Desinteresse an Gesundheit und Sicherheit der Bürger offenbarte im vergangenen Jahr mehrfach unser Straßenverkehrsamt als Teil des Baudezernats. Ganze Straßenzüge wurden für behinderte Mitbürger unpassierbar abgesperrt und durch die Spielstraße am Mohrenplatz donnerten schwerlastige Baufahrzeuge, ungeachtet spielender Kinder und wandernder Senioren. In Gera gilt die Straßenverkehrsordnung scheinbar nur für den gemeinen Bürger. Dies ist auch an den malerisch auf den Bürgersteigen drappierten E-Rollern zu sehen, die so manchen Weg in der Stadt zu einer anspruchsvollen Hindernisstrecke für Rollatoren und Kinderwagen machen.

Ansonsten kann man die Liste der offenen Probleme fast eins zu eins aus den Vorjahren übernehmen: Straßenbahn, abenteuerliche Schlaglöcher, KuK-Sanierung, Innenstadtbrachen, insolvente Stadtwerke usw. usf. Unser Oberbürgermeister*in musste nun schmerzhaft erfahren, dass Wahlkampfhilfe ihren Preis hat. In naiver Manier glaubten er und der fähigste Stadtrat aller Zeiten das ehrwürdige Horten-Kaufhaus für einen schmalen Taler erwerben und in einen Hort städtischer Verwaltung umwandeln zu können. Leider wurde die Rechnung ohne den Besitzer gemacht. Selbiger präsentierte ein Gutachten, dass einen fast vierfachen Preis auswies, als die Stadtoberen kalkuliert hatten. So wird wohl das Gebäude weiterhin eher die Turteltauben beherbergen als unsere etwas zu groß geratene Stadtverwaltung.

Überhaupt nimmt sich die Halbzeitbilanz des OB recht bescheiden aus. Weder Verwaltungsreform noch Mittelstandsentwicklung wurden durchgesetzt. Von Bürgerstiftung oder Technischer Hochschule ganz zu schweigen. Lediglich eine neue, deutliche abgeschwächte Art des Sicherheitskonzeptes scheint zu greifen, wenn auch anders als geplant. Die zahlreichen Grafitti-Kunstwerken an Geras Häusern und der tägliche mehrseitige Polizeibericht spiegeln diese neue Qualität von Ordnung und Sicherheit in der Stadt wider.  

Und so ist wieder ein Jahr vergangen, ohne dass in dieser Stadt die Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Die Verwaltung der Geldnot steht unverändert in krassem Widerspruch zu den hochfliegenden Plänen, die uns Bürgen in wiederkehrenden Abständen präsentiert werden. Will man den Zustand Geras versinnbildlicht sehen, dann empfehle ich einen Besuch der Industriebrachen in der Ruckdeschelstraße, bei deren Betrachtung selbst wohlmeinenden Zeitgenossen ein grausiger Schauer über den Rücken läuft. Alternativ lohnen sich die Besichtigung des Milchhofs, des Zschochernplatzes und des oberen Teils der Sorge sowie des augenschmeichelnden, baumbewachsenen Hauses Ecke Liebknecht- und Bauvereinsstraße, was durch ein riesiges Loch interessante Einblicke in sein Inneres gewährt. In der Schellingstraße hat der geneigte Betrachter seit 2021 dank dort kürzlich aufgestellter Ampel sogar minutenlang die Möglichkeit, seine Blicke über ein Gebäude schweifen zu lassen, das der letzte Sturm seines Daches beraubt hat und welches deutliche Zeichen drohenden Einsturzes zeigt.

Getreu der städtischen Kerndevise „Das geht nicht!“ sehen wir einem weiteren Jahr der Stagnation entgegen. Zum Glück für alle Verantwortlichen deckt die „Pandemie“ gleich einem wabernden Pudding alle Probleme zu. Nur wie lange noch?

Allen ein gesundes neues Jahr!

Die Mitläufer, die Korrupten und die Prügler

Mittlerweile ist es leider schon Alltag: Polizeiliche Übergriffe auf friedliche Demonstranten. Selbst Kleinkinder werden Opfer ausufernder Staatsgewalt (siehe: https://www.bitchute.com/video/jrcl2yo64M3N/). Offenbar ist der kritische Bürger in den Augen der Parteien der neuen Nationalen Front zum Staatsfeind Nr. 1 mutiert. Hingegen sich Terroristen und das organisierte Verbrechen in Sicherheit wiegen können. Ja, manche sogenannte Volksvertreter entblöden sich nicht, Polizeigewalt gegen die Kritiker der Corona-Maßnahmen regelrecht einzufordern, oder, wie der beliebte Grünen-Politiker Palmer sogar „Beugehaft“ für Impfverweigerer zu fordern. (Nun ist es ja eine medizinische Tatsache, dass permanenter Drogenkonsum zu erheblichen psychischen Störungen einschließlich vollständigem Realitätsverlust führen kann. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.)

Nur warum diese Vehemenz bei der Durchsetzung der „Corona-Maßnahmen“? Warum diese schon krankhafte Forcierung nach der Impfpflicht? Es ist für den verständigen Menschen kaum nachvollziehbar, dass solche politischen Leichtgewichte wie ein Herr Kretschmer in Sachsen oder ein Herr Wüst in NRW nur aus eigenem Antrieb handeln. Dazu fehlen ihnen nicht nur politischer Weitblick und elementare Sachkenntnis sondern auch jegliche vernünftigen Argumente. Oder diese Überbleibsel der Merkel-CDU, wollen einfach nur mangelnde Männlichkeit mit forschem Auftreten kompensieren.

Zu den „Politikern“ der Grünen ist hinsichtlich ihrer Kompetenzen, die nicht über die Begleitung einer Krötenwanderung hinausgehen, bereits alles gesagt.

Die Sozen wurden schon 2014 von Konstantin Brandt treffend beschrieben: „In der Chronik der SPD von 1913 bis 2013 fallen vor allem zwei Konstanten auf: Der aggresive Antikommunismus der SPD-Führung und die Rolle der SPD als Kriegspartei.“. Die nun von der SPD geforderte Einführung der Impfpflicht ist da nur als die logische Konsequenz ihrer eigenen Geschichte anzusehen.

Die Linke ist zerstritten, genau wie die AfD, die obendrein von einer markanten politischen Fehleinschätzung zur nächsten torkelt, wie ich selbst in persönlichen Gesprächen erfahren habe. Und FDP-Lindner wird von mir zum „Umfaller des Jahres“ ausgerufen.

Aber allein Profilierungssucht unserer „Eliten“ bietet keine hinreichende Begründung. Und so drängt sich förmlich der Verdacht auf, dass es bei zumindest einigen Verantwortungsträgern um sehr viel Geld gehen muss. Manche von ihnen traten bereits früher als Pharmalobbyisten in Erscheinung, andere durchliefen selbst die Lobby-Schule des Bundestages und wieder andere haben zwar in ihrem Leben keinen einzigen Patienten behandelt, manche nicht einmal gesehen, sind bar jedweder klinischer Erfahrung und gerieren sich dennoch als rhetorische Haudraufs, wenn es darum geht, Impfgegner oder auch nur -skeptiker zu diskreditieren und zu verleumden. Sicher gibt es dazu noch das Heer der Gefälligen, die durch extreme Systemtreue ihre Hoffnungen auf Karriere in Partei oder Staat befeuern, Denunziation inbegriffen. Aber das kennen wir in deutschen Landen spätestens seit 1933. Dazu gesellen sich die einfach nur Wahnsinnigen – Krisenzeiten bieten für diese Spezies stets guten Nährboden, auch das lehrt nicht nur die deutsche Geschichte. Und über allen thronen die Strippenzieher, die Gates, Schwabs und Soros dieser Welt, die mittlerweile ganz offen über ihre perfiden Ziele sprechen, wohl wissend, dass die Regierungen der Welt nach ihrer Pfeife, oder besser nach ihrem Geld tanzen.

Vergessen wir auch nicht – die Mehrheit hatte noch nie Recht. Sonst gäbe es das Dritte Reich wohl immer noch, wo fast alle Deutschen den „Totalen Krieg“, ausgerufen von einem hinkenden Demagogen, befürworteten und gleichzeitig die Augen vor den Verbrechen der Regierenden verschlossen. Jetzt hat die Rolle des angsteinflößenden Russen ein „Virus“ übernommen, das unsichtbar ist aber nach den offiziellen Verlautbarungen allgegenwärtig und todbringend.

Vernünftige Argumente verfangen angesichts dieser massiven Volksverdummung nach zwei Jahren kaum noch. Wen stört´s, dass vom Corona-Tierchen immer noch nicht die vollständige Gensequenz bekannt ist, dass wir über die Ansteckungswege nahezu nichts wirklich wissen und dass sämtliche „Maßnahmen“ die „Inzidenzen“ drastisch verschlimmert und nicht verbessert haben. Man kann sich des mulmigen Gefühls nicht erwehren, dass Maskenzwang, 2G und der andere Unsinn bewusst propagiert und durchgesetzt werden, damit die „Pandemie“ noch ewig dauert. Da ist es auch völlig egal, dass erst mit Einführung der Impfung die Sterberaten in die Höhe schießen und die „Inzidenz“ astronomische Höhen erreicht. Viele unserer Mitbürger sind mittlerweile süchtig nach CO2-geschwängerter Atemluft unter der Maske, schielen argwöhnisch auf jeden Allergiker, der niesen muss und lassen sich einen experimentellen Stoff verabreichen, der mehr Tote produziert als sämtliche Impfungen in der Medizingeschichte zusammengenommen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Langzeit-Pandemie beschlossene Sache ist. Es zeichnet sich auch ab, dass wir in Zukunft Krankheiten erleben werden, von denen wir heute noch gar nichts wissen. Krankheiten, getriggert durch Stoffe, die milliardenfach verimpft werden und deren Wirkung weitgehend unklar ist. Und es zeichnet sich ab, dass die Staatsgewalt alles daran setzen wird, um ihre Agenda umzusetzen, ohne Rücksicht auf Menschenrechte, dafür mit Knüppel, Tränengas und Pfefferspray.

Eine kleine Geschichte des Wahns

Satire

Endlich ist es soweit! Unser südliches Nachbarland führt die Impfpflicht ein. Oder, um mit den Worten eines weltbekannten Österreichers zu sprechen: „Ab 5.45 Uhr wird zurückgeimpft!“. Ja, die Alpenrepublik bringt scheinbar jedes Jahrhundert neue Wahnsinnige hervor. Der Chef in der österreichischen Regierung, ein Mann mit der Aura eines spätpubertierenden Studenten, der bisher nur als Schoßhund des bisherigen Kanzlers Kurz in Erscheinung trat, stammt aus einem uralten Adelsgeschlecht. Wir wissen ja, dass im Hochadel gern mal minderjährige und enge Verwandte geehelicht wurden, was sich leider nicht immer als sinnvoll erwies. Ob dieser Umstand bei den kruden Gedanken und sprachlichen Ergüssen des neuen Bundeskanzlers in Wien eine Rolle spielt – wir wissen es nicht.

Aber weg von derartigen unappetitlichen Einzelheiten und hin nach Bayern. Auch dort findet man im aktuellen Ministerpräsidenten die Fortsetzung der schönen bayerischen Tradition des Größenwahns. Denken wir nur an den berühmten Märchenkönig Ludwig II., der sich in seiner Phantasiewelt für die Reinkarnation mittelalterlicher Helden hielt, während sein Königreich in den Staatsbankrott driftete. Hinterließ Ludwig wenigstens einige kostbare architektonische Kleinode – sehr zur Freude der bayerischen Tourismusbranche, ist von Markus dem Gescheiterten nichts degleichen bekannt. Trotz kernigster Worte und forschem Auftreten hat es für ihn nicht gereicht, Kanzlerkandidat der Union zu werden. Ausgerechnet ein kleiner Karnevalsprinz aus dem Rheinland schnappte ihm den Posten weg. Für Klein-Markus ein Tritt in die Fresse, sieht er sich zwar nicht als wiedergeborener Siegfried der Nibelungensage, so doch als legitimer Nachfolger des großen Franz-Joseph Strauß. Zu dessen Zeit holte die CSU geschmeidig 60% Wählerzustimmung und seine Wortgefechte im Bundestag sind heute noch legendär. Bei Södi, der auch gern mal mit den bewußtseinserweiterten Grünen kuschelt, gebricht es nicht nur am politischen Format, auch seine Tiraden gegenüber Andersdenkenden sind eher belustigend als ernst zu nehmen, wäre da nicht der Geist der Hetze, der seine Sprache durchströmt. Da ist von Ausgrenzen, ja Wegsperren die Rede. Nun, damit war man in Bayern ja schon oft Vorreiter, wie ein Blick in den Ort Dachau verrät. Aber vielleicht ist es auch die Luft in München, die zum Größenwahn verleitet. Dies ist noch nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht. Denken wir aber an die Paranoia des Märchenkönigs, den Marsch des weltbekannten Österreichers zur Feldherrnhalle vor fast hundert Jahren oder das aktuelle Gebahren des Alpenstalins Söder – man könnte es nicht ausschließen.

Auch im schönen Sachsen wird mit eiserner Hand regiert und beschränkt. Beschränkung ist auch eines der Hauptattribute für den aktuellen Landeschef dort, der immer irgendwie wie ein frisch geprügelter Unterprimaner daherkommt. Allgemeine Belustigung machte sich nicht nur im Sachsenland breit, als er von einem „Wellenbrecher“ zur Bekämpfung der „Corona-Pandemie“ schwadronierte und dabei eher eine bemitleidenswerte Figur abgab, ängstlich um sich schauend in der Hoffnung, die Welle möge sich nicht gleich über ihn ergießen. Schon August III., seines Zeichens Kurfürst von Sachsen, schwelgte gern im Wahn nicht vorhandener Macht, bis der große Preußenkönig ihm zeigte, wo der Bertel den Most holt und das Land kurzerhand besetzte. Das gönnen wir den aufrechten Sachsen jedoch nicht, schwingt doch in Potsdam zur Zeit ein Herr das Zepter, den man vom Äußeren her ohne Probleme für einen Wiedergänger des französischen Komikers Louis des Funès halten könnte. Mit dem Unterschied, dass jener ein hohes Maß an Humor und Charisma hatte – das kann man von seinem Double im märkischen Sand leider nicht behaupten, desssen Ausstrahlung am ehesten mit der einer leicht zerbeulten Milchkanne zu vergleichen ist.

Während Bayern, Sachsen und Brandenburg von Einheimischen regiert werden, hat sich Thüringen zum Importland für abgelegte Linkspolitiker gemausert. Da ist zunächst ein Niedersachse, der es nur den Neusozialisten in der Thüringer PDS, Verzeihung CDU, zu verdanken hat, dass er Angst und Schrecken verbreiten darf. Zum Beispiel mit seiner Aussage, dass ungeimpfte Thüringer bald nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden können. Dabei hat der Herr vergessen, dass der Freistaat selbst ein noch weitgehend intaktes, aber leeres Krankenhaus in Gera besitzt. Es wäre in der schlimmsten Pandemie aller Zeiten die Pflicht eines gewissenhaften Landesvaters gewesen, dieses zu reaktivieren und als Corona-Seuchenbaracke zur Verfügung zu stellen. Zwei seiner Minister, die nicht nur die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen eint, kommen aus den nördlicheren Gefilden (Meck-Pomm bzw. Berlin) – der eine SED-Urgestein, der andere mit einer bewegten Vergangenheit, beide ohne jemals ernsthaft Wertschöpfung betrieben zu haben. Ihre Kompetenzen sind gleichermaßen überschaubar. Der eine lässt nichts unversucht, das Bildungsniveau auf den Level einer Kreisparteischule der DDR zu begrenzen, der andere übt derart viele Ämter aus (Chef der Staatskanzlei, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Landwirtschaft und Infrastruktur, mehrfacher Honorarprofessor, Antisemitismusbeauftragter usw. usf.), dass der besorgte Wähler sich fragt, wann der Mann eigentlich mal schläft. Auch zwischen Elster und Werra war zu allen Zeiten der Wahnsinn zu Hause. Hier gab es Fürsten, die in Flüsse sprangen, fanatische Geistliche, die selbst vor minderjährigen Mädchen nicht Halt machten und selbst der Reformator warf, offenbar vom Wahn besessen, ein Tintenfass nach dem imaginären Teufel. Die heutigen Fürsten werfen keine Fässer, spritzen dafür das Gift der Zwietracht um sich – was viel schlimmer ist.

Der alte weiße Mann, der das Ländle regiert, bekommt angesichts seiner Vergangenheit mildernde Umstände. Immerhin hat er es vom Ministranten und katholischen Internatsschüler über die Mitgliedschaft in der „Kommunistischen Studentengruppe“ zum geimpften Ministerpräsidenten geschafft. In einem Landstrich, wo vor gut hundert Jahren der Haupterwerb im Bau von Kuckucksuhren bestand und dessen Einwohner eine von Zischlauten geprägte Kommunikation pflegen, die nur ein Phantasiebegabter als Sprache identifizieren kann. Dort hat sich zwar die Infrastruktur mittlerweile verbessert, der Horizont der meisten Eingeborenen reicht aber immer noch nicht weiter als bis zum nächsten Geldautomaten. Dafür beglückt uns die dortige Kassenärztliche Vereinigung mit dem Vorschlag, ihre Kassenärzte sollten doch eine 3G-Sprechstunde von 8-18 Uhr durchführen, für alle anderen Kranken reiche 7-7.10Uhr völlig aus. Hier ist sicherlich vom seltenen Syndrom des kollektiven Wahnsinns auszugehen.

Dann gäbe es noch im Ruhrgebiet einen lockigen Jüngling, der als Ableger des beliebten Mahners Lauterbach gelten kann. Sein Nachname (synonym u.a. für: „abstoßend“, „ekelhaft“, „unerträglich“ oder auch „wahnschaffen“) und seine Äußerungen passen perfekt zusammen. Man weiß jedoch nicht, ob seine „wüsten“ Ansichten ihre Wurzeln in den Büttenreden des Münsterländer Karnevals oder in ernstzunehmenden Wahnvorstellungen haben. Aber das wusste man bei Politikern aus Nordrhein-Westfalen ohnehin nie so richtig. Übrigens: Ein gewisser Joseph G., der hinkte und gern im braunen Anzug umherlief, kam aus dem heutigen Mönchengladbach (NRW).

Ja, viele unserer Politiker*innen zeigen uns, dass sie würdige Nachfolger der wahnhaften Schreihälse und Demagogen von einst sind. Einige von ihnen mögen sogar bedauern, dass der Sportpalast in Berlin bereits in den 70ern abgerissen wurde und sie für ihre Ausbrüche nur vergleichsweise bescheidene Orte wie die Sesselrunde bei Frau Will oder die zugigen Hallen des Bundestages nutzen können.

Leider muss man heutzutage viel zu oft feststellen: Gegen den (politisch motivierten) Wahn ist selbst die moderne Medizin machtlos. Aber die hat ohnehin genug mit dem Wegimpfen der „Pandemie“ zu tun.

„Wer Wind sät, wird Sturm ernten! (Hosea 8, Vers 7)“

Der Laienvirologe

Wie sich selbst intelligente Zeitgenossen vor den Impfkarren spannen lassen und den Panikmachern in diesem Lande nach dem Munde reden, wurde unlängst in einer OTZ-Kolumne des Erfurter Journalisten und Schriftstellers Frank Quilitzsch (64) deutlich. Selbiger, seit Nachwendezeit in der Kulturredaktion der Thüringer Landeszeitung tätig, zieht in einer Mischung aus Unwissen und zynischer Polemik über „Querdenker“ und „Impfgegner“ her. Dass er dabei das „Corona-Virus“ als alter ego benutzt, ändert nichts an seiner Kernaussage: Das Virus ist kreuzgefährlich! Abstand halten ist höchste Bürgerpflicht, natürlich mit Maske – und impfen, impfen und nochmals impfen. Ohne Rücksicht auf Verluste (die sich leider mehren).

Ungewollte Komik offenbart Herr Quilitzsch jedoch in seiner autodisqualifikativen Wortschöpfung „Halblebewesen“. Damit meint er das Corona-Virus, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass es irgendwie wie „halbschwanger“ klingt. Dabei hätte ein Blick ins Biologiebuch genügt, um zu erkennen, dass Viren keinesfalls Lebewesen sind. Weder halb, viertel oder ganz. Auch vergisst der promovierte Germanist bei seinen Ausführungen eine Grundregel des seriösen Journalismus: Recherchieren. Hätte er sich nicht nur von Hörensagen oder den pseudomedizinischen Ergüssen seiner Kollegen leiten lassen, sondern gründlich recherchiert, wäre sein Urteil vielleicht etwas differenzierter ausgefallen. Das stünde einem Mann, dessen Wort Gehör findet, besser zu Gesicht als das gedankenlose Wiederkäuen politischer Meinungsvorgaben.

Eine Mischung aus Belustigung und Zorn bemächtigt sich meiner immer, wenn ich die Publikationen medizinisch unqualifizierter Besserwisser lese, seien es Politiker, Pfarrer oder … Germanisten. Herr Quilitzsch, den ich durchaus für einen begabten Schriftsteller halte, sollte sich wieder auf seine Kernkompetenz beschränken und uns mit seinen einseitigen Betrachtungen und angstmachenden Ergüssen verschonen. Es sei denn, er möchte (oder muss) damit irgendjemandem gefällig sein – wem wohl?

Über Kollegen, Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl die über 55 Millionen gegen das Corona-Virus geimpften Deutschen sich keinen Tests mehr unterziehen müssen, steigt die „Inzidenz“ der positiv auf Corona getesteten Personen wieder drastisch an. Sehr zur Freude der Impfpropagandisten in diesem Lande, die nicht müde werden, von einer „Pandemie der Ungeimpften“ zu sprechen. Selbst einige meiner Kollegen, fast ausschließlich an Universitäten tätige Professoren, stimmen mantramäßig in diesen Choral der einseitigen Betrachter ein. Leider verbietet mir die ärztliche Berufsordnung an dieser Stelle deutlichere Worte zu finden. Selbige Berufsordnung schreibt übrigens auch vor, wie man sich als Arzt in der Öffentlichkeit zu äußern hat – von Panikmache, Verängstigung der Patienten und Beschimpfung von Menschen, die gewissen medizinischen Maßnahmen ablehnend gegenüberstehen, ist dort jedoch keine Rede Im Gegenteil. Im Ärztlichen Gelöbnis heißt es ausdrücklich:

„Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.“

Nun, das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht und trifft auch auf die Impfproblematik zu. Dahingehend sehe ich bei einigen Kollegen ein deutliches Informatonsdefizit.

Doch zurück zu den Zahlen und Fakten. Trotz millionenschwerer staatlicher Unterstützung kann das RKI momentan keine genaue Aussage zur Impfquote in diesem Lande machen. Von „Unklarheiten“ ist die Rede und es darf davon ausgegangen werden, dass es hierzulande weit mehr Covid-Geimpfte gibt, als von offizieller Seite angegeben.

Was wissen wir zum Impfen gegen Covid-19 bisher?

  1. Geimpfte können trotz vollständiger Impfung schwer an Corona erkranken und sterben. Die jüngsten Fälle, wie der des ehemaligen US-Außenministers Powell, zeigen an, das selbst bei Prominenten, die sicher eine vollumfängliche medizinische Betreuung erfahren, Todesfälle an Corona trotz Impfung auftreten. Besonders augenfällig ist die steigende Zahl der Corona-Fälle trotz Impfung in den Seniorenheimen.
  2. Die Impfung hat nicht die Erwartungen im Hinblick auf Infektionsschutz erfüllt, was auch das RKI zugibt.
  3. Die Nebenwirkungsliste wird stetig länger, besonders sind Schäden im Gerinnungs- und Gefäßsystem sowie am Herzen zu beobachten. Bis 31.8.21 wurden dem Paul-Ehrlich-Institut annähernd 160.000 Meldungen zu unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfung gemacht. (https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-08-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6)
  4. Eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Menschen aller Altersgruppen ist im Zusammenhang mit der Impfung gestorben. Die meisten offiziellen Zahlen sind nicht belastbar, weil eine zuverlässige Bestimmung der Todesursache meist nur nach erfolgter Obduktion möglich ist. Einige Quellen sprechen mit Bezug auf das Paul-Ehrlich-Institut von 1028 Todesfällen zum 30. Juni 2021. Hochgerechnet dürften zum Jahresende über 2.000 Menschen aufgrund der Corona-Impfung verstorben sein. (https://www.berliner-zeitung.de/news/paul-ehrlich-institut-1028-todesfaelle-nach-corona-impfung-in-deutschland-li.172421) In den Jahren von 2000 bis 2020 wurden vom Paul-Ehrlich-Institut insgesamt lediglich 206 Todesfälle infolge Impfung registriert (durchschnittlich 9,8 pro Jahr) – somit haben wir im Jahr 2021 eine Steigerung um 870%!
  5. Es gibt bisher in Deutschland über 80.000 Impfdurchbrüche, d.h. Geimpfte werden trotz Impfung krank. In den medizinischen Datenbanken ist keine andere moderne Impfung verzeichnet, die auch nur annähernd diesen Wert erreicht.
  6. Über 6.000 Geimpfte wurden bisher auf Intensivstationen behandelt.
  7. Führende Pathologen haben zum Teil erhebliche Organveränderungen bei geimpften Personen nachgewiesen. (https://www.bitchute.com/video/yx2YT7vprjFA/)
  8. In den Impfstoffen sind Graphenoxid und andere Verunreinigungen enthalten, deren Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus nicht eindeutig geklärt ist. (https://www.bitchute.com/video/l8FzcfXkdto8/)
  9. Sämtliche Impfhersteller sind von der Haftung für ihre Produkte befreit.
  10. Alle Impfstoffe wurden binnen weniger Monate entwickelt und haben aufgrund fehlender Daten nur eine Notzulassung erhalten. Es ist allgemein anerkannt, dass es einen Zeitraum von 10 oder mehr Jahren braucht, um zuverlässige Aussagen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Impfungen machen zu können.

An dieser Stelle nochmal: Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht. Dabei muss jedoch vorher eine objektive und vollumfängliche Aufklärung erfolgen (siehe die 10 Punkte oben).

Noch ein Wort zur Wirkung der Impfung auf die „Pandemie“. Trotz einer Impfquote von 65-70% haben wir aktuell über 18.000 Neuinfektionen (besser gesagt positive Tests) binnen 24 Stunden (RKI), wobei Geimpfte in der Regel nicht getestet werden. Vor einem Jahr waren es gerade einmal 7.595. Was auf den ersten Blick tatsächlich wie eine „Pandemie der Ungeimpften“ aussieht. erscheint beim näheren Betrachten gänzlich anders. Zur Zeit sind ca. 1.500 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt (darunter auch Geimpfte), vor einem Jahr waren es 940. Prozentual liegen also heute 8,3% der Infizierten auf einer Intensivstation, vor einem Jahr waren es 12,3% aller „Corona-Fälle“. Dies spricht dafür, dass die „Infektionen“ noch milder verlaufen, wie ohnehin schon seit Beginn der „Pandemie“ (Überlebensrate bei SARS-CoV-2 99,998% siehe https://www.merkur.de/welt/who-corona-studie-tote-uebersterblichkeit-infektion-pandemie-zr-90073439.html).

Und noch ein Aspekt darf keinesfalls außer Acht gelassen werden: Wir haben Herbst – eine Jahreszeit wo es jedes Jahr zu einem deutlichen Anstieg bei Infektionen aller Art kommt. Dazu braucht man keine umständlichen Statistiken bemühen – das wussten bereits unsere Vorfahren.

Daseinsvorsorge made in Gera

In der Fast-Kulturhauptstadt und „Smart-City“-Anwärterin Gera ist es momentan nicht möglich, in der Stadtverwaltung solch elementare Dinge wie die Beantragung eines Führerscheins durchführen zu lassen. „Personell bedingt“ ist die Führerscheinstelle der Stadt geschlossen. Böse Zungen behaupten ja, dass alle freien Mitarbeiter der Stadt entweder im Kulturamt benötigt werden, um die Anmalaktion der dortigen Leiterin für das Comma vorzubereiten oder sie befinden sich im Smart-City-Fieber, damit recht bald in der Stadt eine solarbeleuchtete Parkbank verfügbar ist. Man stelle sich jedoch einfach mal vor, das Krankenhaus oder die Feuerwehr würde „personell bedingt“ einfach schließen. Nun hinkt dieser Vergleich sicher etwas, jedoch ist auch die Arbeit einer Führerscheinstelle Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge (die Verantwortungsträger dürfen den Begriff gern bei wikipedia.de nachschlagen). Zudem darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass es selbst zu „normalen“ Öffnungszeiten (Schließzeit 17Uhr) für viele werktätige Bürger nahezu unmöglich ist, dort ihr Anliegen vorzubringen. Warum gibt es keine Öffnungszeiten bis 20Uhr? Ach ja – wie war das mit der „Verwaltungsreform“, die uns versprochen wurde?

Und noch ein anderer wichtiger Aspekt sollte Erwähnung finden. Bei Wind und Wetter dürfen die Besucher der Zulassungs-/Führerscheinstelle, egal ob jung oder alt, im Freien warten. Ohne Sitzmöglichkeiten, ohne Überdachung! Ich wurde selbst Zeuge, wie nicht einmal einer Mutter mit Kleinkind auf dem Arm die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich drinnen zu setzen, gleichzeitig sah ich eine ältere Frau sichtlich erschöpft an der Hauswand lehnen. Es gibt keine ausgeschilderten Behindertenparkplätze, geschweige denn eine kleine Spielecke für begleitende Kinder. Dabei hätte ein ausrangiertes Bushäuschen genügt, um die Situation vor der Führerscheinstelle zu verbessern.

Das ist Gera im Jahre 2021!

Selbstverständlich wird auch hier die „Pandemie“ als Schutzbehauptung angeführt – geht es ja um Infektionsschutz. Selbst die Bürger, die geimpft oder genesen sind, reihen sich dennoch brav in die Reihe der Freiluftwartenden ein. So haben sie bei Temperaturen im einstelligen Bereich zumindest eine gute Chance, sich eine Erkältung oder gar Grippe zuzuziehen. Dagegen hilft auch die Coronaspritze nicht.

In nahezu allen Lebensbereichen werden die Bürger reglementiert und bei Verfehlungen Sanktionen verhängt. Die Stadt Gera schert sich angesichts der beschriebenen Zustände jedoch nicht um das Bürgerwohl. Mein Ruf ins Rathaus ist: Schämt Euch!

Lärmwarnung! Metropol-Kino Gera

Mit der Reihe „Lärmwarnung!“ erscheinen hier in unregelmäßigen Abständen Berichte über Orte mit hoher Lärmbelastung. Die Lärmmessungen wurden vor Ort von mir selbst mit einem professionellen Messgerät durchgeführt. Ich möchte damit einen Beitrag zur Lärmreduktion in der Öffentlichkeit, besonders im Freizeitbereich, leisten. Dabei geht es mir speziell um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit einer Hörbehinderung.

Das beliebte Metropol-Kino in Gera, ein Unternehmen der Arena Filmtheater BetriebsGmbH München, ist ein beschaulicher Ort. In mehreren, zumeist kleinen Kinosälen wird ein recht breit gefächertes Programm angeeboten, welches sich nicht nur auf Mainstream-Filme beschränkt. Ein kleines Kino-Café rundet das Angebot ab. Vorbildlich ist aktuell die Vorreiterrolle der Kinobetreiber im Hinblick auf die strikte Durchsetzung der 2G-Regel zum Infektionsschutz. Gleiche Vorbildwirkung wünschte ich mir auch bezüglich des Lärmschutzes. Nachdem ich bereits einige Male dort subjektives Unbehagen aufgrund hoher Lautstärke während der Filmvorführung verspürt hatte, führte ich letzte Woche während des Films „Schachnovelle“ Lärmmessungen durch. Der Film ist wahrlich nicht mit lauten Szenen, wie Schießereien, Explosionen oder Massengeschrei, ausgefüllt, dennoch zeigte das Lärmmessgerät mehrfach Spitzenschalldruckpegel von über 100 dB(A) an, wobei der Maximalwert 122 dB(A) betrug. An dieser Stelle ist anzumerken, dass eine derartige Lärmintensität selbst bei kurzzeitiger Einwirkung zu Hörschäden führen kann. Die gilt besonders für hörsensible Personen; auch Menschen, die ein Hörgerät tragen, sind akut gefährdet. Ob die hohen Lärmpegel durch technische Probleme verursacht werden und ob das Kino regelmäßig Messungen gemäß des Immisionsschutzgesetzes durchführen lässt, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Jedoch erachte ich es als notwendig, diese Problematik zu klären und ggf. Nachbesserungen vorzunehmen. Bis dahin empfehle ich den Besuchern des Metropols: Gehörschutz nicht vergessen!

Es ist (fast) vollbracht

Auch wenn es der deutsche Michel nicht wahrhaben will, in den 16 Jahren Merkel-Herrschaft hat sich in der Bundesrepublik ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel vollzogen. Die Auswüchse der Corona-Krise sind dabei nur das Sahnehäubchen auf der seit Jahren andauernden Zerstörung dieses Landes, führten sie doch dazu, letzte demokratische Normen abzuschaffen und die Grund- und Menschenrechte großteilig aufzuheben. Manche werden sich noch an die Szenerie nach der Bundestagswahl 2017 erinnern, als bei der Wahlfeier der Unionen Frau Merkel ihrem Parteifreund und damaligem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit angewiderter Mine die Deutschlandfahne entriss, sie achtlos beiseite warf und dem kleinen Hermann einen vernichtenden Blick zuwarf. Vielleicht aus Strafe entsorgte sie ihn zwei Jahre später aus ihrem Kabinett.

Treffender könnte man das Verhältnis der Ex-FDJ-Agitatorin Merkel zu unserem Land wohl kaum bildhaft darstellen. Glaubten wir früher, Altkanzler Kohl hätte das Land in den Stillstand manövriert, so waren seine Taten angesichts derer von Merkel eher harmloserer Natur. Unter tätiger Mithilfe oder zumindest Duldung ihrer Partei hat die Kanzlerin Deutschland sukzessive in einen postsozialistischen Staat verwandelt. Wobei die von ihr praktizierte Subtilität ihresgleichen sucht: Aussitzen von Problemen, strenges Aussortieren und Kaltstellen von Kritikern, Übernahme linksprogrammatischer Anschauungen und Forderungen und nicht zuletzt geschicktes Umschiffen selbst der drängendsten Fragen zur Perspektive Deutschlands haben hierzulande zu einer Art gesellschaftlicher Lähmung aber auch zu einer tiefen Spaltung innerhalb der Bevölkerung geführt. Unkontrollierte Immigration von Fremden und staatlich angeordnete „Meinungsgleichschaltung“ taten ihr Übriges.

Dennoch muss ich in gewisser Weise meinen Hut vor ihr ziehen. Eine Frau mit eher unterdurchschnittlichem Redetalent, ziemlich langweiliger Ausstrahlung und mit einer zumindest fragwürdigen politischen Vergangenheit in der DDR, hat es vermocht, den vormals testosterongeschwängerten Pateivorstand der Christdemokraten aufzumischen und gleichzeitig die bayerischen Bierzeltpolitiker der CSU im Zaum zu halten. Sie umgab sich mit schwachen und bisweilen bemitleidenswert-drolligen Gestalten vom Schlage eines Herrn Pofalla, Herrn Kauder oder gar eines Peter Altmeier. Zuletzt fungierte ein Herr Braun als ihr Kanzleramtsminister und gerierte sich als getreuer Adlat und wandelnde Sprechblase seiner Chefin.

Dabei ist die auch von ihr initiierte faktische Aufhebung der Grundrechte im Rahmen der „Corona-Pandemie“ nur als logische Konsequenz auf dem Weg in den neuen Totalitarismus zu sehen. Wobei selbst Honecker und Stasi fast als Waisenknaben erscheinen angesichts der Verhältnisse in der „demokratisch-freiheitlichen Grundordnung“ der Bundesrepublik. Zumindest gab es weiland zwischen 1949 und 1989 in der DDR keine staatlich verordnete Impforgie mit ungeprüftem und „dreckigem“ Impfstoff oder ein rigides Zwangssystem für das öffentliche Leben. Es gab keine gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen aus pseudomedizinisch-politischen Gründen und auch keine Kindesfolter, wie sie von den Regierenden der Neuzeit durch Maskenzwang, Testpflicht und Distanzunterricht praktiziert wird. Glaubte man in der DDR, die staatliche Propagandamaschine laufe auf Höchsttouren, so sieht man sich im „besten Deutschland, das es je gab “ (F.W. Steinmeier) einer Indoktrination ausgesetzt, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. Zu den drängendsten Problemen wie Kinderarmut oder steigende Lebenshaltungskosten war jedoch von Frau Merkel und ihren Speichelleckern in 16 Jahren nichts zu hören.

Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Weit über eine halbe Million Unionsmitglieder sahen tatenlos zu, wie eine relativ kleine Clique linksgewendeter Parteigranden binnen weniger Jahre den Konservatismus in diesem Land nicht nur beseitigt haben, sondern ihn mittlerweile auf das Schärfste bekämpfen. In einer Art Kadavergehorsam trotteten die Gefolgsleute der Kanzlerin direkt auf den Abgrund zu. Beredter Ausdruck für das nahende Ende christlich-demokratischer Herrlichkeit sind die jüngsten Wahlergebnisse. Wir wissen heute noch nicht, was einen Herrn Laschet zum Kanzleramt befähigt – macht er doch bei den meisten öffentlichen Auftritten eher eine bemitleidenswerte Figur, bar jedes Plans zur Zukunftsgestaltung. Aber auch er ist Teil des Plans zur Beseitigung bürgerlicher Weltanschauung.

In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen hat sich eine Art Staatsterrorismus breit gemacht: Restriktionen, Verbote, Sanktionen, die mit einer „demokratischen“ Grundordnung nicht vereinbar sind. Der brave Deutsche, insbesondere der aus dem Westen, ist zu satt und zu bequem, sich dagegen aufzulehnen. Er denkt, dass sein Wohlverhalten durch die Staatsoberen belohnt wird – sei es Impfung, Maske oder der imaginäre „Kampf gegen rechts“. Vergleichbar mit einem Kleinkind, das eine Süßigkeit bekommt, wenn es nach Mamas Anordnung aufs Töpfchen geht. Hinzukommt seine völlige Unerfahrenheit im Hinblick auf autokratische Systeme. Als aufmerksamer Beobachter kann man sich bei der Betrachtung unserer westlichen Brüder und Schwestern nicht des Eindrucks erwehren, sie genössen mit masochistischem Trieb die Zwänge, die der Staat ihnen auferlegt als eine Art abenteuerliches Erlebnis, was ihnen für eine kurze Zeit wohlig-gruselige Schauer über den Rücken treibt. Dass dieses „Erlebnis“ von unkalkulierbarer Dauer sein wird, ist ihnen nicht bewusst.

Genosse Holter – Testpflicht und Sippenhaft

Der ehemalige SED-Parteisekretär und jetzige Bildungsminister in Thüringen Helmut Holter (Linkspartei) möchte mit seiner Forderung für eine Bußgeldpflicht für die Eltern, deren Kinder einen Corona-Test in der Schule verweigern, nach eigenem Bekunden dazu beitragen, „keine Infektionen in die Schule hineinzutragen“. Also: Eltern haften für ihre Kinder. Nun das ist rein rechtlich gesehen schon ausgesprochen bedenklich, zudem riecht dieses Ansinnen sehr streng nach Sippenhaft. Was die juristischen Fragen anbetrifft – diese hat Herr Holter in seinem pathologischen Eifer sicher völlig ausgeblendet. Die Sippenhaft jedoch kennt er noch aus DDR-Zeit, als z.B. Verwandte und Angehörige von Ausreisewilligen oder politischen Dissidenten von Mielkes Schergen aber auch manchem Parteisekretär drangsaliert wurden. Nun greift Herr Holter wieder auf diese alte, aber anscheinend von ihm liebgewonnene Praktik totalitärer Systeme zurück.

Außerdem helfen solche kernigen Forderungen, vom eigenen Vollversagen in der „Pandemie“ abzulenken. Denken wir nur daran, dass es fast ein Jahr gedauert hat, bis den Schulen elektronische Endgeräte zum „Homeschooling“ zur Verfügung gestell wurden. persistierender Lehrermangel, fehlende Unterrichtsmittel und Sanierungsstau bei den Schulgebäuden – die Liste der Beweise Holterscher Unfähigkeit ist lang.

Übrigens entbehrt sein Ausspruch „keine Infektionen in die Schule reintragen“ zu wollen, nicht einer gewissen Komik. Schlielich werden die Tests ja IN der Schule durchgeführt – also ist die Infektion schon drin. Aber leider fehlt ihm und allen unseren Hobbyvirologen in Berlin und Erfurt die Fähigkeit zum verständigen Denken, zu fanatisch verteidigen sie ihre kruden, unhaltbaren Ansichten.

Noch ein Wort zu den Tests. Dass sie in keiner Weise für die Diagnostik geeignet sind, eklatante Fehlergebnisse liefern und obendrein eine erhebliche Belastung für unsere Kinder darstellen, dürfte jedem Vernunftbegabten klar sein. Und sie sind und bleiben eine Körperverletzung, gemeinsam mit der Maskenpflicht Kennzeichen der staatlich verordeten Kindesfolter (Dies hat sich nicht mal Holters Ex-Genossin Margot Honecker getraut!). Darüber hinaus wird eklatant gegen die Regeln des Datenschutzes verstoßen, indem die Testungen im Klassenverband unter Aufsicht irgendeines Lehrers, manchmal sogar des Hausmeisters durchgeführt werden. Notfallausrüstung oder geschultes medizinisches Personal wird nicht vorgehalten – glücklicherweise ist noch kein Kind an Nasenbluten nach dem invasiven Test verstorben (Ja, es ist möglich, an unstillbarem Nasenbluten zu sterben!).

Aber Herr Holter hat seine Truppe von zumeist verbeamteten Lehrern auf Kurs gebracht. Viel Mühe hat es ihn nicht gekostet, schließlich galten zu allen Seiten die Lehrer als besonders systemtreu und untertänig. Wütend macht mich auch das weitgehende Schweigen der Opposition. Die CDU wird sich ärgern, nicht selbst auf die Sache mit dem Bußgeld gekommen zu sein, schwingt doch ihr Parteignosse Spahn in Berlin mindestens genauso die „Pandemiekeule“ gegen Abweichler wie seine Brüder im Geiste in Erfurt. Die AfD hat Holters Ansinnen offenbar nicht mal mitbekommen, jedenfalls war auf ihrer Seite keine Stellungnahme zu lesen (Stand 2.9.21, 12Uhr) . Thüringens FDP-Chef und Ex-Kurzzeit-Ministerpräsident Kämmrich hat zwar ein etwas halbherziges Statement abgegeben, ein Aufschrei gegen Holters Pläne blieb jedoch aus.

Natürlich fühlen sich Holter und Genossen bestärkt in ihrem Tun, ist doch von der Opposition auch in Zukunft keine ernsthafte Gegenwehr zu erwarten. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn die alten SED-Pläne aus den achtziger Jahren zur Internierung von Systemkritikern wieder herausgeholt und umgesetzt werden. Vielleicht genügt dann schon ein unkorrekter Maskensitz, um bestraft zu werden – natürlich gemeinsam mit der ganzen Sippe.

Zum „Klimawandel“

Ein interessanter, ja ketzerischer Zusammenschnitt zum Thema „Klimawandel“ – aus den „Qualitätsmedien“.